Hightech-Gründungen Image
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Von jungen Hightech-Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, gehen viele volkswirtschaftlich bedeutsame Impulse aus. So gaben diese im Vergleich aller jungen Unternehmen mit insgesamt 97.000 Euro mehr als doppelt so viel für Forschung und Entwicklung aus wie alle jungen Unternehmen. Außerdem beschäftigten sie deutlich mehr Mitarbeiter und erzielten um 80 Prozent höhere Umsätze.

Trotz ihrer hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung ist die Gründungsintensität von Hightech-Unternehmen in Deutschland seit Mitte der 1990er-Jahre rückläufig. In dieser Entwicklung spiegeln sich zum einen Schwierigkeiten bei der Gründung wider. So zeigt der Innovationsmonitor des IW Köln, dass für innovative Hightech-Startups die Verfügbarkeit von Risikokapital und technisch-naturwissenschaftlichen Spitzenkräften jeweils etwa doppelt so wichtig ist wie im Durchschnitt aller Innovatoren. In beiden Bereichen weist Deutschland allerdings gravierende Defizite auf. Zum anderen scheuen viele potenzielle Hightech-Gründer den Schritt in die Selbstständigkeit auch wegen der Alternative – einer gut bezahlten Festanstellung in der Industrie.

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14. Juni 2017

Christian Rusche Produktionstechnik: Die Welt druckt 3-D Arrow

Ob Flugzeugturbinen, Schuhe, Prothesen oder Fruchtgummi: Die Einsatzmöglichkeiten für 3-D-Drucker kennen kaum noch Grenzen. Auch wirtschaftlich ist der Markt eine einzige Erfolgsstory. Deutsche Firmen stehen den neuen Produktionsmöglichkeiten besonders offen gegenüber. mehr auf iwd.de

Gutachten
Gutachten, 4. April 2017

Michael Grömling Die demografisch bedingte Innovationslücke in DeutschlandArrow

Die Bevölkerungaltert, der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtbevölkerung nimmt mit dem Beginn der 2020er Jahre deutlich ab. Bei einer rückläufigen Erwerbsquote muss die Wirtschaftsleistung der Erwerbstätigen entsprechend stark ansteigen, um zumindest das Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung zu stabilisieren. mehr

4. April 2017

Branche Satelliten – unsere ständigen BegleiterArrow

Einst umkreiste nur der Mond die Erde, heute tun es zusätzlich weit über 1.500 Satelliten – und es werden immer mehr. Vor allem für den weltweiten Daten- und Informationsaustausch sind sie unerlässlich – und haben sich deshalb zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. mehr auf iwd.de