Hightech-Gründungen Image
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Von jungen Hightech-Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, gehen viele volkswirtschaftlich bedeutsame Impulse aus. So gaben diese im Vergleich aller jungen Unternehmen mit insgesamt 97.000 Euro mehr als doppelt so viel für Forschung und Entwicklung aus wie alle jungen Unternehmen. Außerdem beschäftigten sie deutlich mehr Mitarbeiter und erzielten um 80 Prozent höhere Umsätze.

Trotz ihrer hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung ist die Gründungsintensität von Hightech-Unternehmen in Deutschland seit Mitte der 1990er-Jahre rückläufig. In dieser Entwicklung spiegeln sich zum einen Schwierigkeiten bei der Gründung wider. So zeigt der Innovationsmonitor des IW Köln, dass für innovative Hightech-Startups die Verfügbarkeit von Risikokapital und technisch-naturwissenschaftlichen Spitzenkräften jeweils etwa doppelt so wichtig ist wie im Durchschnitt aller Innovatoren. In beiden Bereichen weist Deutschland allerdings gravierende Defizite auf. Zum anderen scheuen viele potenzielle Hightech-Gründer den Schritt in die Selbstständigkeit auch wegen der Alternative – einer gut bezahlten Festanstellung in der Industrie.

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16. November 2017

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Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Insgesamt können Verbraucher aus mehr als 170.000 Lebensmitteln und Zutaten ihren persönlichen Speiseplan zusammenstellen. Das Angebot an Nahrungsmitteln ist gigantisch, doch immer weniger Menschen kochen regelmäßig. mehr auf iwd.de

13. September 2017

Hubertus Bardt Autonomes Fahren: Kennzeichen DArrow

Erst Dieselgate, dann der Verdacht auf Kartellabsprachen – an Negativschlagzeilen herrscht für VW und Co. schon seit geraumer Zeit kein Mangel. Die Besorgnis wächst, dass Deutschlands wichtigster Industriezweig im internationalen Wettbewerb unter die Räder geraten könnte. Hoffnung macht ausgerechnet jener technologische Trend, von dem es immer noch heißt, die hiesigen Autobauer würden ihn verschlafen: das autonome Fahren. mehr auf iwd.de