Hartz IV Image
Quelle: Gina Sanders Fotolia

Mehr Geld für die Betroffenen schmälert jedoch den Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen – insbesondere wenn der avisierte Job weniger gut bezahlt ist oder unattraktive Arbeitsbedingungen bietet. Schon jetzt kann eine Alleinerziehende mit einem Kind staatliche Leistungen in Höhe von 1.150 Euro erhalten, wobei diverse Vergünstigungen für ALG-II-Empfänger wie verbilligte Fahrscheine für den Nahverkehr oder die Befreiung von Rundfunkgebühren noch nicht einmal berücksichtigt sind. Paare mit 2 Kindern kommen auf 1.650 Euro staatliche Leistungen. Bei einer Erhöhung des Regelsatzes auf 420 Euro wäre es sogar 1.830 Euro Gesamtleistung. Das ist mitunter mehr, als die Betroffenen mit einer Erwerbsarbeit verdienen können.Als Alternative für das bloße Hochfahren der Sätze bietet es sich daher an, die Kinder von Transferempfängern gezielt durch Sachleistungen zu fördern, etwa indem man Gutscheine für Bildungs- und Betreuungsangebote vergibt.

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

31. Mai 2017

Michael Grömling 50 Jahre magisches ViereckArrow

Das vor 50 Jahren erlassene Stabilitätsgesetz hat vier ökonomische Ziele in den Fokus gerückt, die von der Wirtschaftspolitik anzustreben sind. Doch wie gut ist es Deutschland seither wirklich gelungen, niedrige Arbeitslosigkeit, geringe Inflation, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen? Das magische Viereck im Überblick. mehr auf iwd.de