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Mehr Geld für die Betroffenen schmälert jedoch den Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen – insbesondere wenn der avisierte Job weniger gut bezahlt ist oder unattraktive Arbeitsbedingungen bietet. Schon jetzt kann eine Alleinerziehende mit einem Kind staatliche Leistungen in Höhe von 1.150 Euro erhalten, wobei diverse Vergünstigungen für ALG-II-Empfänger wie verbilligte Fahrscheine für den Nahverkehr oder die Befreiung von Rundfunkgebühren noch nicht einmal berücksichtigt sind. Paare mit 2 Kindern kommen auf 1.650 Euro staatliche Leistungen. Bei einer Erhöhung des Regelsatzes auf 420 Euro wäre es sogar 1.830 Euro Gesamtleistung. Das ist mitunter mehr, als die Betroffenen mit einer Erwerbsarbeit verdienen können.Als Alternative für das bloße Hochfahren der Sätze bietet es sich daher an, die Kinder von Transferempfängern gezielt durch Sachleistungen zu fördern, etwa indem man Gutscheine für Bildungs- und Betreuungsangebote vergibt.

3. August 2017

Jürgen Matthes Arbeitsmärkte in Krisenländern lassen hoffenArrow

Mit Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern steckten gleich sechs der 19 Euroländer jahrelang in einer tiefen Krise. Die ist zwar längst nicht ausgestanden, aber zumindest die Entwicklung auf den Arbeitsmärkten lässt hoffen – nur ein Land scheint nicht recht voranzukommen. mehr auf iwd.de

AfD-Wähler in NRW
IW-Kurzbericht, 1. August 2017

Knut Bergmann / Matthias Diermeier / Judith Niehues NRW-Wahl: Nur wenige AfD-Wähler arbeitslosArrow

Obwohl die Bedingungen für einen Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl am 13. Mai 2017 günstig waren, fiel das Ergebnis eher schlecht aus. Besonders gut schnitt die AfD in den vom Strukturwandel betroffenen Regionen des Ruhrgebiets mit hoher Arbeitslosigkeit ab. Arbeitslose selbst jedoch stellen nur eine kleine Gruppe des AfD-Elektorats, das sich hauptsächlich aus Angestellten und Arbeitern zusammensetzt. mehr

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr