Um diese Einkommen mit einer Arbeit ohne ergänzende Transfers zu erwirtschaften, müssten bei einer Vollzeitbeschäftigung Stundenlöhne von 5,60 Euro, 7,60 Euro bzw. 10,30 Euro erzielt werden. Gerade Arbeitsuchende mit Familien dürften es somit schwer haben, sich mit einer Arbeit aus dem Transferbezug zu befreien. Allerdings bietet Hartz IV die Möglichkeit, Erwerbseinkommen und Arbeitslosengeld II zu kombinieren. Wenn zum Beispiel die Alleinerziehende einen 400-Euro-Job annimmt, kann sie ihr verfügbares Einkommen auf gut 1.300 Euro steigern.

Höhere Regelsätze würden zu einer Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten führen – die Zahl der Hartz-IV-Empfänger wird steigen. Darüber hinaus erhalten Erwerbstätige einen Anreiz, ihre Arbeitszeit zu reduzieren und das entgangene Erwerbseinkommen durch ergänzendes Arbeitslosengeld II zu kompensieren.