Habilitationen und Professuren Image
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Um 23 Prozent ist die Zahl der Studenten vom Wintersemester 2002/2003 bis zum Wintersemester 2011/12 gestiegen, die Zahl der Professoren von 2002 bis 2011 aber nur um 13 Prozent auf insgesamt 42.924. Hatte ein Professor vor zehn Jahren 51 Studenten zu betreuen, sind es heute 56.

Drastisch verschlechtert hat sich die Studiensituation in den Ingenieurwissenschaften: Die Zahl der Professoren liegt trotz gestiegener Studentenzahlen nahezu unverändert bei 8.733. Damit ist ein Professor heute nicht mehr für 34, sondern für 54 Studenten zuständig. Dies ist keine gute Voraussetzung, um die Studienabbrecherquote zu senken – sie ist in den Ingenieurwissenschaften mit 48 Prozent (Uni) und 30 Prozent (FH) besonders hoch. Allerdings ist es für die Hochschulen in den technischen Disziplinen besonders schwierig, den hochqualifizierten Nachwuchs in der Hochschule zu halten. Denn die Wirtschaft hat einen hohen Bedarf an technischen Spitzenkräften und bietet promovierten Ingenieuren Gehälter, die über den Bezügen eines Juniorprofessors liegen.

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Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr