Akademiker-Engpass bedroht Innovationsstandort D Image
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So sollte es zum Beispiel keine Rolle spielen, ob die Eltern eines Studenten ebenfalls Akademiker sind. Sogenannte Bildungsaufsteiger finden sich bereits heute verstärkt in den MINT-Studiengängen. In der Regel sind es aber Männer. Frauen wählen immer noch Lehramtsstudiengänge als typische Aufsteigerfächer. Die Experten fordern daher zu Recht, bereits in den Vorschulen mit einem technisch-naturwissenschaftlichen Unterricht zu beginnen – und damit vor allem mehr Begeisterung bei Mädchen für Mathe, Physik und Co. zu wecken.

Und auch ein fehlendes Abitur sollte einem Studium nicht mehr unbedingt im Wege stehen, etwa bei Absolventen einer technischen Berufsausbildung. Bislang sperren sich aber viele Hochschulen gegen diesen Vorschlag, obwohl Unternehmen gerade in den MINT-Qualifikationen ein berufsbegleitendes Studium anbieten möchten. Allerdings sind die beruflich qualifizierten Beschäftigten für Unternehmen meist ebenso wichtig wie ihre Kollegen mit Akademikergraden, wie der Innovationsmonitor 2012 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft jüngst gezeigt hat. Doch wie die MINT-Berufsausbildung gestärkt werden könnte, zeigt die Expertenkommission nicht.

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Investitionen
Pressemitteilung, 5. Oktober 2017

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Tobias Hentze / Thomas Puls Investitionen: Kaiserzeit trifft GlasfaserArrow

Haushaltsüberschüsse, steigende Exporte und kaum Arbeitslose: Der deutschen Wirtschaft scheint es gut zu gehen. Doch die relativ schwachen Investitionen gefährden den künftigen Wohlstand. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, was die neue Bundesregierung tun muss. mehr

13. September 2017

Hubertus Bardt Autonomes Fahren: Kennzeichen DArrow

Erst Dieselgate, dann der Verdacht auf Kartellabsprachen – an Negativschlagzeilen herrscht für VW und Co. schon seit geraumer Zeit kein Mangel. Die Besorgnis wächst, dass Deutschlands wichtigster Industriezweig im internationalen Wettbewerb unter die Räder geraten könnte. Hoffnung macht ausgerechnet jener technologische Trend, von dem es immer noch heißt, die hiesigen Autobauer würden ihn verschlafen: das autonome Fahren. mehr auf iwd.de

1. September 2017

Christiane Flüter-Hoffmann Ideenmanagement: Der Schatz in den KöpfenArrow

In Banken und Versicherungen beteiligen sich gerade einmal 12 Prozent der Beschäftigten am Ideenmanagement – in der Metall- und Elektro-Industrie dagegen bringen fast zwei Drittel der Beschäftigten ihre Firmen mit Verbesserungsvorschlägen voran. Wie gut oder schlecht das Ideenmanagement in einem Unternehmen funktioniert, liegt vor allem an den Führungskräften. mehr auf iwd.de