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So dürften etwa die Änderungen in der Steuergesetzgebung mehr Einnahmen bringen und die Steuerehrlichkeit der Hellenen verbessern. Denn wo strenger kontrolliert wird, steigt die Gefahr, entdeckt zu werden. Allerdings haben gerade die zahlungskräftigen Griechen längst ins Ausland gebracht – vorzugsweise in den Alpenraum.

Leider vermisst man bislang ein klares Zeichen der politischen Glaubwürdigkeit. Papademos spricht zwar vom notwendigen Verzicht der Griechen, vornehmlich durch Lohnkürzungen. Nur müsste eben auch die Politik mitziehen. Beispielsweise könnten die griechischen Abgeordneten auf einige ihrer zahlreichen Vergünstigungen verzichten. Dies wäre zwar ökonomisch kein entscheidender Beitrag zur Lösung der Schuldenkrise, sehr wohl aber eine moralische Unterstützung für das griechische Volk.

Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

Hubertus Bardt on KKC International Platform Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperityArrow

In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

Brexit
IW-Nachricht, 19. Juni 2017

Jürgen Matthes Brexit: Missverständnisse vermeidenArrow

Fast ein Jahr nach dem Referendum beginnen heute die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU. Die Lage scheint vertrackt, doch in der öffentlichen Debatte wird die bisherige Position der britischen Regierung häufig missverstanden – und damit auch die Chancen für konstruktive Verhandlungen übersehen. mehr