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So dürften etwa die Änderungen in der Steuergesetzgebung mehr Einnahmen bringen und die Steuerehrlichkeit der Hellenen verbessern. Denn wo strenger kontrolliert wird, steigt die Gefahr, entdeckt zu werden. Allerdings haben gerade die zahlungskräftigen Griechen längst ins Ausland gebracht – vorzugsweise in den Alpenraum.

Leider vermisst man bislang ein klares Zeichen der politischen Glaubwürdigkeit. Papademos spricht zwar vom notwendigen Verzicht der Griechen, vornehmlich durch Lohnkürzungen. Nur müsste eben auch die Politik mitziehen. Beispielsweise könnten die griechischen Abgeordneten auf einige ihrer zahlreichen Vergünstigungen verzichten. Dies wäre zwar ökonomisch kein entscheidender Beitrag zur Lösung der Schuldenkrise, sehr wohl aber eine moralische Unterstützung für das griechische Volk.

17. November 2017

Jürgen Matthes Europa zwischen Komfortzone und KrisenherdArrow

Das Erstarken populistischer Parteien, Terrorangriffe und nicht zuletzt das Brexit-Votum haben die Europäische Union gehörig durcheinandergeschüttelt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Begeisterung für den europäischen Staatenverbund war schon lange nicht mehr so groß wie heute. Gleichwohl gibt es in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer Serie zur Zukunft der EU auf iwd.de. mehr auf iwd.de

Brexit-Verhandlungen: „Jeder Deal wäre besser als kein Deal”
Interview, 13. November 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk Brexit-Verhandlungen: „Jeder Deal wäre besser als kein Deal”Arrow

Mit dem bisherigen Gesprächstempo werde es eng für einen kontrollierten Brexit, sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, Michael Hüther, im Interview mit dem Deutschlandfunk. Die Briten hätten mit ihrer bisherigen „Strategielosigkeit” die Chance vertan, die Trennung konstruktiv zu gestalten. mehr

9. November 2017

Thomas Puls / Thilo Schaefer Klimapolitik: Die CO2-WeltArrow

Das große Ziel der internationalen Klimapolitik ist die Verringerung der globalen Kohlendioxid-Emissionen. Darum geht es auch auf dem derzeit in Bonn stattfindenden UN-Klimagipfel. Dies ist keine leichte Aufgabe – vor allem in Anbetracht der sich rasant entwickelnden Volkswirtschaften in China und Indien. Die CO2-Welt in Grafiken. mehr auf iwd.de