Globale Megatrends Image
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Zu den Megatrends, die für eine international stark verflochtene Volkswirtschaft wie die deutsche merkliche ökonomische Auswirkungen haben, zählen Wachstum und Alterung der Weltbevölkerung sowie die Urbanisierung. Bis 2050 steigt die Weltbevölkerung um 2,2 Milliarden auf 9,1 Milliarden Menschen, wobei dann 6,4 Milliarden in Städten leben. Die Zahl der Älteren verdreifacht sich auf 2 Milliarden Menschen.

Ferner setzt sich die Globalisierung fort, wobei mehr Menschen in den aufstrebenden Volkswirtschaften am Wohlstand teilhaben wollen. Das eröffnet für die auf Qualitätsprodukte verpflichtete deutsche Industrie neue Absatzmöglichkeiten. Rohstoffe werden knapper und teurer. Der Preis für Eisenerz z.B. hat sich 2010 verdoppelt, die Exporte von Seltenen Erden aus China haben sich in den vergangenen fünf Jahren halbiert.

Die klimatischen Bedingungen verändern sich, wobei es regional unterschiedlich starke Anpassungslasten geben wird. Das Thema Sicherheit mit seinen vielen Facetten - physische, soziale, technologische Sicherheit usw. - bestimmt ebenfalls den weiteren wirtschaftlichen Wandel. All dies wird den technologischen Fortschritt antreiben. Zu nennen sind hier neue Werkstoffe, eine sichere Energieversorgung und Mobilität für Milliarden Menschen.

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. Juni 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Talfahrt der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Mit den deutlichen Preisrückgängen im Mai hat sich der Abwärtstrend an den Metallmärkten beschleunigt, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Im vergangenen Monat ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Vergleich zum Vormonat um 20,7 Punkte auf 321,4 gefallen. mehr

9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de

Eisenerz verliert ein Fünftel seines Werts
Gastbeitrag, 9. Mai 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Eisenerz verliert ein Fünftel seines WertsArrow

Metalleinkäufer werden durch der Rückgang des Preisniveaus an den Metallmärkten im April spürbar entlastet. Das zeigt der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr