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Die Gesundheitswirtschaft in Deutschland wird mehr und mehr zu einem eigenständigen Wachstumstreiber und Wirtschaftsfaktor. Jeder zehnte Beschäftigte ist in der Gesundheitswirtschaft angestellt, rund ein Neuntel des Bruttoinlandsprodukts geht auf Gesundheitsausgaben zurück. Eine alternde Bevölkerung, technischer Fortschritt sowie steigende Einkommen und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung werden die Bedeutung der Gesundheitsbranche in Zukunft weiter wachsen lassen.

Doch die rosigen Aussichten sind nicht für alle Bereiche dieses Wirtschaftszweiges am Standort Deutschland gleich gut. Gerade für die forschungsintensive Pharmabranche zeigt der Industriestandort Schwächen, die die Zukunft dieser Unternehmen in Deutschland beeinflussen. Anders als im Großteil des europäischen Auslands werden in Deutschland Forschungsleistungen der Unternehmen nicht steuerlich gefördert – dies ist gerade für forschungsintensive Branchen ein großes Manko. Die veränderten Regelungen bei der Preisfindung für innovative Arzneimittel und ganz allgemein eine fehlende Stetigkeit und Verlässlichkeit in der Gesundheits- und Wirtschaftspolitik verunsichern die Pharmaunternehmen zusätzlich. Ändert sich an den Rahmenbedingungen für die Pharmaindustrie nichts, trübt dies die an sich positiven Aussichten für die Branche in Deutschland durchaus.

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26. Mai 2017

Klaus-Heiner Röhl Medizintechnik: Hightech für die GesundheitArrow

Qualitativ hochwertige und weltweit nachgefragte Produkte sorgen dafür, dass Umsatz und Beschäftigung in der Medizintechnik-Branche seit Jahren wachsen. Auch die Aussichten für diesen Zweig der deutschen Metall- und Elektro-Industrie sind gut – dank der steigenden Lebenserwartung in den Industriestaaten und des zunehmenden Wohlstands in den Schwellen- und Entwicklungsländern. mehr auf iwd.de

22. Mai 2017

Holger Schäfer Soziale Dienstleistungen boomenArrow

Der deutsche Arbeitsmarkt eilt von einem Rekord zum nächsten. In den vergangenen 20 Jahren sind 3,7 Millionen neue Jobs entstanden. Ein erheblicher Teil davon geht auf die sozialen Dienstleistungen zurück. mehr auf iwd.de

9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de