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Schon kurz nach dem Kollaps von Lehman Brothers vor fünf Jahren waren sich die G20-Staaten einig, dass sie die Finanzmärkte neu regeln und alle bestehenden Schlupflöcher für Finanzakteure schließen müssen. In Sankt Petersburg geht es nun um zwei riesige Schlupflöcher: Schattenbanken und Steueroasen.

Die Staats- und Regierungschefs haben zu diesen beiden Komplexen Beschlüsse und Aktionspläne vorbereitet, die wohl abgenickt werden. Natürlich, sagen Kritiker zu Recht, hat es bis zu diesem Konsens sehr lange gedauert. Und doch ist die Einigkeit ein sehr großer Fortschritt. In der Medienlandschaft allerdings geht dieser Erfolg weitgehend unter.

Das ist fatal. Nicht zuletzt, weil es vom Grundsatzbeschluss, Schattenbanken sowie Steuer- und Regulierungsoasen stärker in die internationale Finanz- und Steuerdisziplin einzubinden, bis zur effektiven Umsetzung dieser Ziele noch ein weiter Weg ist. Deshalb sollte auch die mediale Öffentlichkeit ein Interesse daran haben, dass dieses G20-Thema mit Nachdruck vorangetrieben wird.

Doch ob das gelingt, ist nicht sicher: Die Gruppe der G20 hat in den vergangenen Jahren an Einigkeit, Entscheidungswillen und Strahlkraft verloren. Nicht zuletzt, weil mehr und mehr die nationalen Partikularinteressen wieder hochkamen. Doch die Finanzmarktregulierung wird mit einem Flickenteppich voller Schlupflöcher nicht funktionieren – wie die Erfahrung gezeigt hat.

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Veranstaltung, 11. Mai 2017

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Nach einer langen Phase sinkender Inflationsraten und Deflationsgefahren scheint die Inflation auf dem Wege der Normalisierung – oder ist dies nur ein Zwischenspiel und hohe Inflation wird zur neuen Bedrohung für die Eurozone? Diskutieren Sie mit uns – beim 19. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

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The Brexit will affect the stability of derivatives markets. These markets are huge and global, but they concentrate on the financial hub London. This article discusses post-Brexit scenarios for the financial supervision of these important markets and recommends to strengthen the supervision at the EU-level. mehr

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The US-President Donald Trump has signed an executive order which directs the US Treasury department to revise financial regulation, especially the Dodd-Frank Act. Critics are afraid that this will cause inconsistencies in global regulation and weaken the EU’s financial centres. This article gives a first assessment on the consequences of a revision of the Dodd-Frank Act for the EU. mehr