Quelle: Stratego/Photocase
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  • Jetzt sollen alle wichtigen Finanzinstitutionen stärker reguliert und beaufsichtigt werden. Beispielsweise haben sich die G20-Mitglieder verpflichtet, ihre Banken in wirtschaftlichen Boom-Zeiten zu einer Risikovorsorge für Konjunkturflauten zu zwingen. Die internationale Bankenregulierung macht damit einen Quantensprung.
  • Auch beim Thema Steueroasen ging es jahrelang nur in Trippelschritten vorwärts. Jetzt hat man einen großen Satz vorwärts geschafft, indem die Regierungschefs den „schwarzen Schafen“ immerhin Sanktionen androhen wollen. Das ist insofern wichtig, weil die stärkere Regulierung umfassend greifen muss, damit Finanzinstitute nicht ausweichen können. Denn viele Staaten haben sich in der Vergangenheit nicht getraut, ihr Finanzsystem stärker zu regulieren und zu beaufsichtigen, denn sie sorgten sich, dass Banken und damit Arbeitsplätze abwandern könnten.
  • Mit dem Financial Stability Board wird eine internationale Finanzaufsichtsbehörde geschaffen. Zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds soll sie die Umsetzung der Reformen kontrollieren – und dafür hoffentlich ausreichend unabhängig sein.
  • Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird durch die Aufstockung seiner Finanzmittel handlungsfähiger. Bahnbrechend ist, dass der IWF-Direktor, derzeit Dominique Strauss-Kahn aus Frankreich, in Zukunft nicht mehr automatisch allein von den Europäern bestimmt werden kann, sondern nach Qualifikation ausgewählt wird.
17. November 2017

Jürgen Matthes Europa zwischen Komfortzone und KrisenherdArrow

Das Erstarken populistischer Parteien, Terrorangriffe und nicht zuletzt das Brexit-Votum haben die Europäische Union gehörig durcheinandergeschüttelt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Begeisterung für den europäischen Staatenverbund war schon lange nicht mehr so groß wie heute. Gleichwohl gibt es in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer Serie zur Zukunft der EU auf iwd.de. mehr auf iwd.de

10. November 2017

Markus Demary / Klaus-Heiner Röhl Aktien müssen attraktiver werdenArrow

Die Zahl der börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken – und die Investoren stecken ihr Geld lieber in andere Beteiligungsformen. Doch mit gezielten Maßnahmen ließe sich die Attraktivität der Börse wieder steigern. mehr auf iwd.de

Markus Demary in LSE Business Review
Gastbeitrag, 20. September 2017

Markus Demary in LSE Business Review The US should not roll back financial regulation Arrow

The Dodd-Frank Act is not perfect, but it's a framework that can mitigate systemic risks, writes Markus Demary, senior economist in the research unit financial and real estate markets at the Cologne Institute for Economic Research (Institut der deutschen Wirtschaft Köln). mehr