Frauen in der Wissenschaft Image
Quelle: Fotolia

Wie ein Fachgespräch im Bundestag jetzt zeigte, geht es auch bei der Karriere als Wissenschaftlerin um Zielquoten und um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Handlungsdruck ist groß. Denn je höher die Karrierestufe, desto kleiner der Frauenanteil: Bei den Abschlussexamen liegt er bei 52 Prozent, bei den Promotionen immerhin noch bei 44 Prozent, bei den Professuren aber nur noch bei 19 Prozent.

Die im Bundestag angehörten Experten befürworten mehrheitlich die 2008 entwickelten „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen jeweils für ihre Einrichtung nachweisen, dass sich die Frauenanteile vom Studienbeginn angefangen bis hin zur Professur nicht mehr drastisch verringern. Dazu soll jede Einrichtung spezifische Zielquoten definieren. Werden diese nicht erreicht, so verschlechtern sich die Aussichten auf Drittmittel von der DFG. Der Wissenschaftsrat fordert darüber hinaus eine Verknüpfung mit der Vergabe von Landesmitteln.

Einig ist man sich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden muss. Dazu zählen für den Wissenschaftsrat nicht zuletzt berechenbare Karrierewege statt einer Vielzahl befristeter Verträge.

Ansprechpartner

„Dem Fachkräftemangel entschlossen entgegentreten“
Interview, 22. September 2017

Alexander Burstedde in Employland „Dem Fachkräftemangel entschlossen entgegentreten“Arrow

Der Fachkräftemangel bremst die Innovationsdynamik deutscher Unternehmen, das geht aus dem aktuellen Innovationsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.. IW-Arbeitsmarktexperte Alexander Burstedde gab dem Blog der Vermittlungsplattform Employland ein Interview, um die Ergebnisse einzuordnen. mehr

21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Neun Wege zur Hochschule der ZukunftArrow

Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de

Hochschulen
Pressemitteilung, 21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Hochschulen: In der Lehre nur befriedigendArrow

Deutsche Hochschulen forschen auf Weltniveau und sind international stark vernetzt – doch in der Lehre hinken sie hinterher. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer neuen Studie. Bund und Länder müssen sich stärker vernetzen, um die Digitalisierung nicht zu verpassen. mehr