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Wie ein Fachgespräch im Bundestag jetzt zeigte, geht es auch bei der Karriere als Wissenschaftlerin um Zielquoten und um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Handlungsdruck ist groß. Denn je höher die Karrierestufe, desto kleiner der Frauenanteil: Bei den Abschlussexamen liegt er bei 52 Prozent, bei den Promotionen immerhin noch bei 44 Prozent, bei den Professuren aber nur noch bei 19 Prozent.

Die im Bundestag angehörten Experten befürworten mehrheitlich die 2008 entwickelten „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen jeweils für ihre Einrichtung nachweisen, dass sich die Frauenanteile vom Studienbeginn angefangen bis hin zur Professur nicht mehr drastisch verringern. Dazu soll jede Einrichtung spezifische Zielquoten definieren. Werden diese nicht erreicht, so verschlechtern sich die Aussichten auf Drittmittel von der DFG. Der Wissenschaftsrat fordert darüber hinaus eine Verknüpfung mit der Vergabe von Landesmitteln.

Einig ist man sich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden muss. Dazu zählen für den Wissenschaftsrat nicht zuletzt berechenbare Karrierewege statt einer Vielzahl befristeter Verträge.

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Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos – obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. mehr

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Gutachten, 13. März 2017

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Die Verzahnung von beruflicher Praxis und akademischer Bildung ist ein Hauptanliegen der Unternehmen. Diese haben ihre Ausgaben für die akademische Bildung noch stärker gesteigert als ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. mehr

8. März 2017

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Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de