Frauen in der Wirtschaft Image
Quelle: Fotolia

Unternehmen haben ein hohes Eigeninteresse daran, Führungspositionen mit solchen Personen zu besetzen, von denen sie aufgrund ihrer nachgewiesenen Qualifikationen, ihrer Arbeitsleistungen, ihres Arbeits- und Führungsverhaltens überzeugt sind, dass diese als Top-Manager den wirtschaftlichen Erfolgs der Firma nachhaltig sichern. Das Geschlecht als solches spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.

Frauen wählen aber weiterhin seltener als Männer technische Berufe, wodurch der Kreis weiblicher Anwärterinnen auf Führungspositionen dort sehr klein ist, wo technische Qualifikationen vorausgesetzt werden. Wer sich für Führungsaufgaben in den höchsten Entscheidungsgremien bewerben möchte, muss sich hierfür durch den sukzessiven Aufstieg auf beruflichen oder unternehmensinternen Karriereleitern qualifiziert haben. Dies gilt insbesondere in großen Konzernen.

Erwerbsunterbrechungen und kürzere Arbeitszeiten in einer Phase, in der das Fundament für den beruflichen Aufstieg gelegt wird, erweisen sich als Handikap. Frauen gelangen daher seltener als Männer auf die Stufen einer Karriereleiter, auf welchen Kandidatinnen und Kandidaten für das Top-Management gesucht werden.

Gleichwohl werden Frauen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung – bei der Gewinnung von Führungskräftenachwuchs in Zukunft eine größere Rolle spielen. Zwei Drittel der deutschen Unternehmen beschäftigen sich bereits aktiv mit diesem Thema. Betriebliche Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gezielte Angebote zur Karriereförderung stehen bei vielen Unternehmen auf der personalpolitischen Agenda.

Ansprechpartner

18. Oktober 2017

Sarah Pierenkemper Weibliche Flüchtlinge gezielt integrieren Arrow

Die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung – das gilt vor allem für weibliche Flüchtlinge. Denn zu den vielen Aufgaben, die Migranten in Deutschland meistern müssen, kommt für den Großteil der Frauen noch etwas Spezifisches hinzu: die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Pflichten. mehr auf iwd.de

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de