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In Frankreich schrumpft die Wettbewerbsfähigkeit seit Jahren. Französische Unternehmen können dem internationalen Wettbewerb nicht mehr standhalten und verlieren Weltmarktanteile. Der Leistungsbilanzsaldo schrumpft seit 2001 und ist seit 2005 negativ. Das Defizit in der Bilanz erreichte 2012 einen Rekordwert.

Nicht nur die Europäische Kommission zeigt sich von dieser Entwicklung besorgt. Auch die OECD empfiehlt der französischen Regierung eine Reihe von Reformen, unter anderem die Förderung von Forschung und Innovationen, die Vereinfachung des Steuersystems aber auch weitere Maßnahmen zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Zu Recht. Denn trotz der jüngsten Arbeitsmarktreform ist der französische Arbeitsmarkt mit hohem Mindestlohn und kurzen Arbeitszeiten international kaum wettbewerbsfähig und die Arbeitslosigkeit nimmt weiter zu.

Da hilft es nicht, dass auch von französischer Seite immer wieder argumentiert wird, dass dem hohen Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands zwangsläufig Defizite in anderen Ländern gegenüber stehen. Schließlich werden steigende Löhne hierzulande die Binnennachfrage ankurbeln und den Leistungsbilanzüberschuss von der Importseite her reduzieren. Doch wenn Länder wie Frankreich ihre Wettbewerbsposition nicht verbessern, wird ihnen das auch nicht viel nützen. Denn ohne weitreichende Reformen werden ihre Leistungsbilanzdefizite gegenüber anderen Exportnationen wie China weiter zunehmen – ganz gleich, ob Deutschland seinen Überschuss abbaut oder nicht.

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16. März 2017

Baumaschinenindustrie Schwächelnde Exporte schmälern UmsatzArrow

Im Jahr 2015 verzeichneten die Hersteller von Baumaschinen noch ein kräftiges Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. In den folgenden neun Monaten mussten sie trotz des anhaltenden Baubooms in Deutschland einen Gang zurückschalten. Grund dafür waren vor allem die schwächeren Exporte der Branche. mehr auf iwd.de

24. Februar 2017

Niederlande „Die Niederländer verdanken ihren Wohlstand auch dem freien Handel“Arrow

Seit jeher unterhalten die Niederlande enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die anstehenden Parlamentswahlen werden daran wohl nichts ändern, auch wenn einige niederländische Parteien die EU kritisch sehen, wie Kees van Paridon betont, Professor of Economics an der Erasmus-Universität Rotterdam und derzeit Gastprofessor am Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster. mehr auf iwd.de

Im Fadenkreuz: der Überschuss
Gastbeitrag, 20. Februar 2017

Michael Hüther im Handelsblatt Im Fadenkreuz: der ÜberschussArrow

Die deutschen Exporterfolge werden im Ausland kritisch beäugt. Doch wer die Politik zum Handeln auffordert, muss gute Gründe haben. Protektionismus muss sich jedenfalls Deutschland nicht vorwerfen lassen. Ein Gastbeitrag im Handelsblatt von IW-Direktor Michael Hüther. mehr