Forschungsbericht Image
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Kritik gab es beispielsweise für die Leibniz- oder Helmholtz-Gemeinschaft sowie die bundeseigenen Ressortforschungseinrichtungen. Zwar bekommen diese Institute jährlich über 4 Milliarden Euro Forschungsgelder zugewiesen, doch die EFI moniert die fehlende Strategie, wie diese Mittel eingesetzt werden. Der Wissenschaftsrat hatte bereits ermuntert, mehr Drittmittel zu akquirieren und eine verstärkt leistungs- und projektbezogene Finanzierung der Einrichtungen gefordert.

Die Forschungsexperten schlagen außerdem eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) vor. Im Gegensatz zum Gros der OECD-Länder verzichtet Deutschland bislang auf eine steuerliche FuE-Förderung. Angesichts der momentan angespannten Haushaltslage sollte die Förderung zunächst auf kleine und mittlere Unternehmen beschränkt werden. Begleitend hierzu sollte zudem ein öffentlicher Fonds eingerichtet werden, der die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Forschungsergebnisse zur Marktreife zu bringen. Denn insbesondere angesichts der aktuellen Krise mangelt es vielen deutschen Unternehmen an Eigenkapital für die Umsetzung ihrer Ideen.

16. November 2017

Berit Schmiedendorf Die Küche bleibt immer öfter kaltArrow

Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Insgesamt können Verbraucher aus mehr als 170.000 Lebensmitteln und Zutaten ihren persönlichen Speiseplan zusammenstellen. Das Angebot an Nahrungsmitteln ist gigantisch, doch immer weniger Menschen kochen regelmäßig. mehr auf iwd.de

Investitionen
Pressemitteilung, 5. Oktober 2017

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Tobias Hentze / Thomas Puls Investitionen: Kaiserzeit trifft GlasfaserArrow

Haushaltsüberschüsse, steigende Exporte und kaum Arbeitslose: Der deutschen Wirtschaft scheint es gut zu gehen. Doch die relativ schwachen Investitionen gefährden den künftigen Wohlstand. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, was die neue Bundesregierung tun muss. mehr

13. September 2017

Hubertus Bardt Autonomes Fahren: Kennzeichen DArrow

Erst Dieselgate, dann der Verdacht auf Kartellabsprachen – an Negativschlagzeilen herrscht für VW und Co. schon seit geraumer Zeit kein Mangel. Die Besorgnis wächst, dass Deutschlands wichtigster Industriezweig im internationalen Wettbewerb unter die Räder geraten könnte. Hoffnung macht ausgerechnet jener technologische Trend, von dem es immer noch heißt, die hiesigen Autobauer würden ihn verschlafen: das autonome Fahren. mehr auf iwd.de