Erneuerbare Energien Image
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Seit 2000 gibt es das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, mit dem Wind, Wasser, Sonne und Biomasse als Energiequellen für die Stromproduktion gefördert werden. Da der Strom teurer produziert wird als dafür normalerweise am Markt gezahlt würde, gibt der Staat eine Abnahmegarantie für den Strom und setzt die Preise fest. Die Mehrkosten dafür müssen die Stromverbraucher über die EEG-Umlage stemmen. Nur für energieintensive Unternehmen gibt es Ausnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Firmen nicht zu gefährden.

Was einst klein anfing, hat sich zu einem erheblichen Kostenblock entwickelt: Anfang des letzten Jahrzehnts lag die EEG-Umlage bei 0,2 Cent je Kilowattstunde. Für einen 2-Personen-Haushalt waren das inklusive Mehrwertsteuer etwa 8 Euro pro Jahr. Mittlerweile liegen die Umlagekosten für zwei Personen bei 147 Euro jährlich, für einen 3-Personen-Haushalt sogar bei 173 Euro – knapp 3,6 Cent pro Kilowattstunde fließen in die EEG-Umlage. Die Ankündigung, die Umlage nun auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde zu erhöhen, bedeutet für einen Haushalt mit zwei Personen einen Anstieg der Kosten um 69 Euro, bei drei Köpfen sind es sogar 81 Euro mehr im Jahr und Familien mit 4 oder mehr Personen, müssen statt 211 Euro stolze 310 Euro für die Umlage locker machen.

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7. November 2017

Interview mit Jürgen Hacker „Nationale Alleingänge sind in der Klimapolitik kontraproduktiv“Arrow

Immer wieder wird das Emissionshandelssystem der EU dafür kritisiert, das Klima nicht ausreichend zu schützen. Doch trotz einiger Unzulänglichkeiten ist es für den Umweltökonomen Jürgen Hacker der beste Weg, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im iwd-Interview erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (bvek), wie sich der Zertifikatehandel noch optimieren ließe. mehr auf iwd.de

6. November 2017

Benjamin Tischler Klimapolitik: Worthülsen mit Inhalt füllen Arrow

Vom 6. bis zum 17. November schaut die Welt gebannt auf Bonn. Denn auf der 23. UN-Klimakonferenz geht es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 12. Oktober 2017

Thilo Schaefer EEG-Umlage: Verursacherprinzip geht anders!Arrow

Die EEG-Umlage wird die Stromverbraucher im kommenden Jahr weiterhin stark belasten. Die zukünftige Bundesregierung muss sich in der kommenden Legislaturperiode der Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien annehmen. mehr