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Seit 2000 gibt es das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, mit dem Wind, Wasser, Sonne und Biomasse als Energiequellen für die Stromproduktion gefördert werden. Da der Strom teurer produziert wird als dafür normalerweise am Markt gezahlt würde, gibt der Staat eine Abnahmegarantie für den Strom und setzt die Preise fest. Die Mehrkosten dafür müssen die Stromverbraucher über die EEG-Umlage stemmen. Nur für energieintensive Unternehmen gibt es Ausnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Firmen nicht zu gefährden.

Was einst klein anfing, hat sich zu einem erheblichen Kostenblock entwickelt: Anfang des letzten Jahrzehnts lag die EEG-Umlage bei 0,2 Cent je Kilowattstunde. Für einen 2-Personen-Haushalt waren das inklusive Mehrwertsteuer etwa 8 Euro pro Jahr. Mittlerweile liegen die Umlagekosten für zwei Personen bei 147 Euro jährlich, für einen 3-Personen-Haushalt sogar bei 173 Euro – knapp 3,6 Cent pro Kilowattstunde fließen in die EEG-Umlage. Die Ankündigung, die Umlage nun auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde zu erhöhen, bedeutet für einen Haushalt mit zwei Personen einen Anstieg der Kosten um 69 Euro, bei drei Köpfen sind es sogar 81 Euro mehr im Jahr und Familien mit 4 oder mehr Personen, müssen statt 211 Euro stolze 310 Euro für die Umlage locker machen.

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