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Wie im Jahr 2001 waren im vergangenen Jahr rund 23,7 Millionen Personen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen beschäftigt – also in abhängigen, unbefristeten Vollzeitjobs außerhalb der Zeitarbeit.

Dass die Erwerbstätigkeit in diesem Zeitraum trotzdem um 2,3 Millionen zunehmen konnte, war dem Umstand zu verdanken, dass vor allem viele neue Teilzeitstellen mit weniger als 21 Wochenstunden entstanden sind. Deren Zahl stieg von 4,8 Millionen auf über 6 Millionen. Und auch die Zahl der Selbstständigen und der Zeitarbeitnehmer legte zu.

Im Jahr 2011 gab es im Vergleich zum Vorjahr in erster Linie einen Zuwachs bei den Normalarbeitsverhältnissen. Andere Erwerbsformen legten nur leicht zu oder stagnierten. So blieb die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten schon seit 2004 weitgehend konstant, im vergangenen Jahr gingen sogar über 20.000 Minijobs verloren.

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Minijobber zufriedener als behauptet
IW-Nachricht, 25. April 2017

Geringfügige Beschäftigung Minijobber zufriedener als behauptetArrow

Arbeitnehmer wünschen sich sichere, gut bezahlte und interessante Jobs. Soweit das erwartbare Ergebnis einer nicht-repräsentativen Befragung der IG Metall. Überraschend ist dagegen, dass die Mehrheit der Beschäftigten laut der Umfrage eine Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung wünscht. Das steht im Widerspruch zu anderen empirischen Befunden. mehr

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft
IW-Report, 30. März 2017

Dominik H. Enste Schwarzarbeit und SchattenwirtschaftArrow

Über Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft wird vor allem in Zeiten von wirtschaftlichen Krisen gesprochen. Sie dienen dann als eine Art Puffer und gleichen die Härten einer Rezession gerade für Personen mit geringeren oder mittleren Einkommen aus. Gerade in Südeuropa ist Schattenwirtschaft weitverbreitet. mehr

Schwarzarbeit
Pressemitteilung, 30. März 2017

Dominik H. Enste Haushaltshilfen: Schwarzarbeit weit verbreitetArrow

Die Bundesrepublik versucht seit genau 60 Jahren per Gesetz die Schwarzarbeit einzudämmen – mit äußerst mäßigem Erfolg, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: 75 bis 83 Prozent aller Haushaltshilfen in Deutschland sind nicht angemeldet. mehr