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Wie im Jahr 2001 waren im vergangenen Jahr rund 23,7 Millionen Personen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen beschäftigt – also in abhängigen, unbefristeten Vollzeitjobs außerhalb der Zeitarbeit.

Dass die Erwerbstätigkeit in diesem Zeitraum trotzdem um 2,3 Millionen zunehmen konnte, war dem Umstand zu verdanken, dass vor allem viele neue Teilzeitstellen mit weniger als 21 Wochenstunden entstanden sind. Deren Zahl stieg von 4,8 Millionen auf über 6 Millionen. Und auch die Zahl der Selbstständigen und der Zeitarbeitnehmer legte zu.

Im Jahr 2011 gab es im Vergleich zum Vorjahr in erster Linie einen Zuwachs bei den Normalarbeitsverhältnissen. Andere Erwerbsformen legten nur leicht zu oder stagnierten. So blieb die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten schon seit 2004 weitgehend konstant, im vergangenen Jahr gingen sogar über 20.000 Minijobs verloren.

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Nebenjob
IW-Nachricht, 13. Oktober 2017

Holger Schäfer Nebenerwerbstätigkeit: Kein Indiz für ArmutArrow

3,2 Millionen Menschen in Deutschland gehen zusätzlich zu ihrem Hauptjob einer Nebenbeschäftigung nach – rund eine Million mehr als vor zehn Jahren. Das geht aus einer Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken hervor. Ein Grund zur Aufregung ist das aber nicht: Nebenjobber sind sogar oft sozial besser gestellt als andere Beschäftigte. mehr

Digitaler Wandel: Keine Ausweitung flexibler Beschäftigungsformen
IW-Kurzbericht, 7. September 2017

Oliver Stettes Digitaler Wandel: Keine Ausweitung flexibler Beschäftigungsformen Arrow

Ein spürbarer Wachstumsimpuls der Digitalisierung auf die Verbreitung flexibler Beschäftigungsformen ist nicht zu erwarten. Arbeiten in einem Umfeld 4.0 ist sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union insgesamt unabhängig davon, ob der eigene Arbeitsvertrag befristet ist oder mit einem Zeitarbeitsunternehmen geschlossen wurde. mehr