Man kann nicht in Abrede stellen, dass bei der Neuregulierung einiges erreicht worden ist:

  • Es wird strengere Eigenkapitalregeln geben und systemrelevante Banken werden Extraanforderungen bezüglich des Eigenkapitals erfüllen müssen.
  • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kann künftig stärker eingreifen, wenn eine Bank ins Straucheln gerät.
  • Die Bundesregierung hat ein Restrukturierungsgesetz für Banken verabschiedet.
  • Es sind eine Reihe neuer Institutionen entstanden – der Ausschuss für globale Finanzstabilität, ein Ausschuss für Finanzstabilität in der EU und drei Aufsichtsinstitute für Banken, Versicherungen und Wertpapiermärkte auf EU-Ebene.

Es gibt jedoch noch Baustellen, für die bisher nur Pläne vorliegen. Das betrifft die Regulierung der Fristentransformation – also die Tatsache, dass Banken langfristige Kredite mit kurzfristigen Krediten finanzieren – und die sogenannten Schattenfinanzmärkte. Alle Reformbemühungen müssen zudem eine schwierige Balance wahren: Verbindliche Regeln schaffen, aber keine Fesseln anlegen.

17. November 2017

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Das Erstarken populistischer Parteien, Terrorangriffe und nicht zuletzt das Brexit-Votum haben die Europäische Union gehörig durcheinandergeschüttelt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Begeisterung für den europäischen Staatenverbund war schon lange nicht mehr so groß wie heute. Gleichwohl gibt es in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer Serie zur Zukunft der EU auf iwd.de. mehr auf iwd.de

10. November 2017

Markus Demary / Klaus-Heiner Röhl Aktien müssen attraktiver werdenArrow

Die Zahl der börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken – und die Investoren stecken ihr Geld lieber in andere Beteiligungsformen. Doch mit gezielten Maßnahmen ließe sich die Attraktivität der Börse wieder steigern. mehr auf iwd.de

9. November 2017

Markus Demary / Christian Rusche Die Liebe zum BargeldArrow

Die Bundesbürger bezahlen ihre Einkäufe viel seltener mit EC- oder Kreditkarte als die meisten anderen Bürger der Europäischen Union. Das liegt zum Teil daran, dass sie häufig gar nicht elektronisch abrechnen wollen – manchmal aber auch daran, dass sie es nicht können. mehr auf iwd.de