Deutsche Häuslebauer bleiben verschont Image
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Für Kunden mit guter Bonität hat sich die Situation im Januar sogar verbessert. Anders als etwa in den USA finanzieren die Banken hierzulande die Hypothekendarlehen meist mit den Spareinlagen ihrer Kunden. Damit bleibt der Hypothekenmarkt von den derzeitigen Turbulenzen verschont. Darüber hinaus hat die Konkurrenz im Bereich der Wohnungsbaukredite – vor allem auch durch den Eintritt ausländischer Banken –deutlich zugenommen; die Zinsen geben entsprechend nach. Zwischen August 2007, dem Beginn der Finanzmarktkrise, und November 2007 sind die Zinsen für langfristige Hypothekendarlehen leicht um 0,14 Prozentpunkte auf nunmehr durchschnittlich 5 Prozent gesunken. Insgesamt gehen die Banken auch künftig von günstigen Konditionen aus, zumal der Wohnungsmarkt als stabil eingestuft wird.

Probleme könnten jedoch Kunden mit wenig Eigenkapital bekommen. Bis vor einigen Monaten gab es noch zahlreiche Angebote für Vollfinanzierungen; manche Banken haben sogar bis zu 120 Prozent finanziert, damit auch die Einbauküche bezahlt werden konnte. Dieser recht junge Markt ist in Deutschland aber vorerst nahezu ausgetrocknet – wegen der schlechten Erfahrungen mit Subprime-Darlehen in den USA. Diese Produkte werden fast ausschließlich über den Kapitalmarkt finanziert. Investoren sind derzeit jedoch nicht bereit, entsprechende Wertpapiere zu kaufen.

Bautätigkeit
IW-Nachricht, 23. Mai 2017

Michael Voigtländer Immer noch zu wenige Wohnungen Arrow

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im vergangenen Jahr bundesweit knapp 278.000 Wohnungen fertiggestellt worden. Das ist ein Plus von mehr als 12 Prozent und wirkt auf den ersten Blick erfreulich. Allerdings werden viel mehr Wohnungen benötigt. mehr

Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen
Gastbeitrag, 22. Mai 2017

Markus Demary auf wallstreet-online.de Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen Arrow

Die Experten von Banken und Versicherungen erwarten, dass die Zinsen im kommenden Quartal weiter steigen. Zugleich rechnen sie mit einem höheren Ölpreis und einem schwächeren Euro. Das geht aus dem ersten IW Financial Expert Survey des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor. Er führt den früheren Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fort. mehr

IW-Report
IW-Report, 19. Mai 2017

Markus Demary IW Financial Expert Survey – 2. Quartal 2017Arrow

Das IW Köln hat im 2. Quartal 2017 den Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) übernommen. Dieses führte seit Anfang 2001 quartalsweise diese Umfrage unter Finanzmarktexperten mit dem Ziel durch, der Öffentlichkeit einen Überblick über die Prognosen der Banken und deren Prognosegüte zu geben. Der Prognosetest heißt nun IW Financial Expert Survey. mehr