Deutsche Häuslebauer bleiben verschont Image
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Für Kunden mit guter Bonität hat sich die Situation im Januar sogar verbessert. Anders als etwa in den USA finanzieren die Banken hierzulande die Hypothekendarlehen meist mit den Spareinlagen ihrer Kunden. Damit bleibt der Hypothekenmarkt von den derzeitigen Turbulenzen verschont. Darüber hinaus hat die Konkurrenz im Bereich der Wohnungsbaukredite – vor allem auch durch den Eintritt ausländischer Banken –deutlich zugenommen; die Zinsen geben entsprechend nach. Zwischen August 2007, dem Beginn der Finanzmarktkrise, und November 2007 sind die Zinsen für langfristige Hypothekendarlehen leicht um 0,14 Prozentpunkte auf nunmehr durchschnittlich 5 Prozent gesunken. Insgesamt gehen die Banken auch künftig von günstigen Konditionen aus, zumal der Wohnungsmarkt als stabil eingestuft wird.

Probleme könnten jedoch Kunden mit wenig Eigenkapital bekommen. Bis vor einigen Monaten gab es noch zahlreiche Angebote für Vollfinanzierungen; manche Banken haben sogar bis zu 120 Prozent finanziert, damit auch die Einbauküche bezahlt werden konnte. Dieser recht junge Markt ist in Deutschland aber vorerst nahezu ausgetrocknet – wegen der schlechten Erfahrungen mit Subprime-Darlehen in den USA. Diese Produkte werden fast ausschließlich über den Kapitalmarkt finanziert. Investoren sind derzeit jedoch nicht bereit, entsprechende Wertpapiere zu kaufen.

Veranstaltung
Veranstaltung, 23. November 2017

20. Finanzmarkt Round-Table Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik – Erlösung oder neuer Schock?Arrow

Während die einen ein schnelles Ende des Niedrigzinses herbeisehnen, befürchten andere einen neuen Schock mit Rückwirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden ein zum 20. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

Markus Demary in LSE Business Review
Gastbeitrag, 20. September 2017

Markus Demary in LSE Business Review The US should not roll back financial regulation Arrow

The Dodd-Frank Act is not perfect, but it's a framework that can mitigate systemic risks, writes Markus Demary, senior economist in the research unit financial and real estate markets at the Cologne Institute for Economic Research (Institut der deutschen Wirtschaft Köln). mehr

EZB: Geldpolitik braucht klare Grenzen
IW-Nachricht, 15. August 2017

Markus Demary EZB: Geldpolitik braucht klare GrenzenArrow

Zu Recht hat das Bundesverfassungsgericht heute Zweifel an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geäußert und den Europäischen Gerichtshof erneut um Prüfung gebeten. Diesmal geht es um das Public Sector Purchase Program (PSPP), in dessen Rahmen die EZB bereits Anleihen im Wert von 1,6 Billionen Euro erworben hat. Die Grenzen der Wertpapierkäufe müssen dringend konkretisiert werden. mehr