AOK macht Stress am Arbeitsplatz verantwortlich Image
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Zunehmender Leistungsdruck, die Verdichtung der Arbeit und die Erwartung, dass Beschäftigte ständig erreichbar sind und schnell reagieren – all das führe zu Burn-Out und Missbrauch von Drogen und Aufputschmitteln. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Krankenkasse AOK in seinem „Fehlzeiten-Report 2013“. Sicherlich können Überlastungen im Beruf das Risiko zu erkranken erhöhen. Der Generalverdacht, die Arbeitsbedingungen würden die Beschäftigten immer kränker machen und in die Sucht treiben, ist aber unangebracht.

Immerhin liegt der Anteil der Menschen, die häufig unter Termin- und Leistungsdruck leiden, seit 2005 konstant bei etwa einem Drittel, so das Bundesinstitut für Berufsbildung und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Auch der Anteil derer, die von der Arbeit überfordert sind, ist in etwa gleich geblieben: Etwa 5 Prozent der Beschäftigten fühlen sich fachlich und 18 Prozent vom Ausmaß der Arbeit überfordert.

Eine andere repräsentative Befragung, das European Working Conditions Survey, ergab, dass etwa 80 Prozent der Beschäftigten in Deutschland keine Hinweise habe, dass die Arbeit ihre Gesundheit beeinträchtigen könnte. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat die Daten dieser Befragung tiefer analysiert und darüber hinaus herausgefunden, dass Beschäftigte trotz Stress ebenso häufig zufrieden sind wie ihre stressfreien Kollegen (Arbeit in Deutschland – Die Beschäftigten sind zufrieden).

Alle Befragungen zeigen, dass die große Mehrheit der Beschäftigten mit der Arbeit zufrieden ist. Dieser Befund lässt sich kaum mit der These in Einklang bringen, die Arbeitsbedingungen würden immer schlechter und zunehmend eine Gefahr für die Gesundheit der Beschäftigten. Im Gegenteil: Angesichts des demografischen Wandels räumen die Unternehmen der Gesundheit ihrer Mitarbeiter einen immer höheren Stellenwert ein und bieten etwa Sportkurse und ärztliche Untersuchungen an, um die Belegschaft fit zu halten. Immer mehr Unternehmen widmen sich auch dem Thema Führung, um die Beschäftigungsfähigkeit und die Gesundheit der Angestellten zu erhalten.

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8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

Migranten auf dem Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 4. März 2017

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Die interkulturelle Vielfalt ist in Unternehmen angekommen: Mehr als die Hälfte der Betriebe in Deutschland beschäftigt heute Mitarbeiter mit Migrationsgeschichte, wie das Personalpanel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Handlungsbedarf gibt es aber bei Frauen mit Migrationshintergrund. mehr

IW-Direktor Michael Hüther
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Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr