Gutschein statt Bares Image
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Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Betreuungsinfrastruktur für Kinder schlecht da. Nur mit mehr Kitas, Tagesmüttern und Co. ließen sich Familie und Beruf besser vereinbaren und frühkindliche Bildung unterstützen. Durch Betreuungsgutscheine könnte die Infrastruktur weiter ausgebaut werden, gleichzeitig bekämen die Eltern eine stärkere Stimme. Sie könnten Angebote frei wählen und durch ihren Gutschein mitbestimmen. So kann eine vielfältige Trägerschaft von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Musikschulen und lokalen Initiativen vor Ort entstehen. Würde das Betreuungsgeld jedoch bar ausgezahlt, würde sich nicht viel ändern an der bisherigen Misere. Nur bei Geldleistungen und Steuervorteilen läge Deutschland im internationalen Vergleich wahrscheinlich noch weiter vorn, als es sowieso schon der Fall ist. Handlungsbedarf besteht an anderer Stelle.

18. Oktober 2017

Sarah Pierenkemper Weibliche Flüchtlinge gezielt integrieren Arrow

Die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung – das gilt vor allem für weibliche Flüchtlinge. Denn zu den vielen Aufgaben, die Migranten in Deutschland meistern müssen, kommt für den Großteil der Frauen noch etwas Spezifisches hinzu: die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Pflichten. mehr auf iwd.de

Gutachten, 4. Oktober 2017

Wido Geis / Bernhard Koldert / Axel Plünnecke / Michael Thöne Kosten und Nutzen lokaler FamilienzeitpolitikArrow

Zeit ist ein entscheidender Faktor dafür, wie gut das Familienleben gelingt. Kommt es zu Zeitkonflikten und Stress, schadet das nicht nur den betroffenen Personen selbst, sondern belastet die Familie als Ganzes. Zudem führen Zeitkonflikte häufig dazu, dass insbesondere Mütter nicht im von ihnen gewünschten Umfang erwerbstätig werden und ihre berufliche Entwicklung vorantreiben können. mehr