Gutschein statt Bares Image
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Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Betreuungsinfrastruktur für Kinder schlecht da. Nur mit mehr Kitas, Tagesmüttern und Co. ließen sich Familie und Beruf besser vereinbaren und frühkindliche Bildung unterstützen. Durch Betreuungsgutscheine könnte die Infrastruktur weiter ausgebaut werden, gleichzeitig bekämen die Eltern eine stärkere Stimme. Sie könnten Angebote frei wählen und durch ihren Gutschein mitbestimmen. So kann eine vielfältige Trägerschaft von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Musikschulen und lokalen Initiativen vor Ort entstehen. Würde das Betreuungsgeld jedoch bar ausgezahlt, würde sich nicht viel ändern an der bisherigen Misere. Nur bei Geldleistungen und Steuervorteilen läge Deutschland im internationalen Vergleich wahrscheinlich noch weiter vorn, als es sowieso schon der Fall ist. Handlungsbedarf besteht an anderer Stelle.

18. Mai 2017

Wido Geis Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer gut 293.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, ist das neue Investitionsprogramm des Bundes zur Kita-Finanzierung ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiver
IW-Kurzbericht, 7. April 2017

Wido Geis Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiverArrow

Fragt man junge Erwachsene, ob sie in ihrer Jugend Sport getrieben haben, bejahen das unabhängig vom Bildungshintergrund der Eltern rund drei Viertel. Betrachtet man hingegen, wie viel Zeit Jugendliche mit sportlichen Aktivitäten verbringen, zeigen sich deutlich niedrigere Werte bei Befragten aus bildungsferneren Elternhäusern. mehr

IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Wido Geis Töchter arbeiten weniger im Haushalt mitArrow

Mädchen im Teenageralter verbringen heute weniger Zeit mit Hausarbeit als noch vor zehn Jahren. Lag der Anteil der 15- bis 17-Jährigen, die im Schnitt über 45 Minuten am Tag mithelfen, zu Beginn des neuen Jahrtausends bei 68,2 Prozent, so sind es heute nur noch 45,7 Prozent. Damit haben die geschlechterspezifischen Rollenunterschiede der Kinder in der Familie deutlich abgenommen. mehr