Betreuung statt Geld Image
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Immerhin, Deutschland holt auf: Laut Statistischem Bundesamt lag die Betreuungsquote für unter Dreijährige im Jahr 2006 noch bei 13,6 Prozent, stieg dann 2007 auf 15,5 Prozent und 2008 auf 17,7 Prozent. Das erklärte Ziel des Gesetzgebers ist es allerdings, bis zum Jahr 2013 eine bundesweite Quote von 35 Prozent zu erreichen. Mit dem aktuellen Tempo des Ausbaus würde es allerdings ein Jahr länger dauern.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt nimmt die deutsche Familienförderung über Steuervorteile oder Geldleistungen bereits einen internationalen Spitzenplatz ein - bei der Kleinkindbetreuung aber hinkt die Bundesrepublik hinterher. Deshalb wäre es wichtig, statt einer weiteren finanziellen Förderung die Kita-Ausbaupläne rascher voranzutreiben. Denn eine gute Infrastruktur verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, vermeidet Kinderarmut und stärkt langfristige Wachstumskräfte.

18. Oktober 2017

Sarah Pierenkemper Weibliche Flüchtlinge gezielt integrieren Arrow

Die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung – das gilt vor allem für weibliche Flüchtlinge. Denn zu den vielen Aufgaben, die Migranten in Deutschland meistern müssen, kommt für den Großteil der Frauen noch etwas Spezifisches hinzu: die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Pflichten. mehr auf iwd.de

Gutachten, 4. Oktober 2017

Wido Geis / Bernhard Koldert / Axel Plünnecke / Michael Thöne Kosten und Nutzen lokaler FamilienzeitpolitikArrow

Zeit ist ein entscheidender Faktor dafür, wie gut das Familienleben gelingt. Kommt es zu Zeitkonflikten und Stress, schadet das nicht nur den betroffenen Personen selbst, sondern belastet die Familie als Ganzes. Zudem führen Zeitkonflikte häufig dazu, dass insbesondere Mütter nicht im von ihnen gewünschten Umfang erwerbstätig werden und ihre berufliche Entwicklung vorantreiben können. mehr