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Demnach räumen gut 80 Prozent der deutschen Unternehmen der besseren Balance von Arbeit und Privatleben einen hohen Stellwert ein. Knapp drei von vier der befragten Firmen erwarten zudem, dass diese Bedeutung in den nächsten fünf Jahren weiter zunehmen wird.

Der Trend weist dabei in Richtung individueller Arbeitszeitmodelle, damit Kinder oder pflegebedürftige Eltern betreut werden können: In drei von vier Unternehmen können die Beschäftigten ihr Arbeitszeitmodell individuell aushandeln, in gut jedem zweiten gibt es Vertrauensarbeitszeiten.

Natürlich geben dabei betriebliche Anforderungen den Rahmen für die konkrete Lage der individuellen Arbeitszeiten vor. Dennoch sind in zwei von drei Unternehmen die Mitgestaltungsmöglichkeiten der Beschäftigten bei der Festlegung, wann und wie lange tatsächlich gearbeitet wird, eher groß. Auch der Wunsch, die Arbeitszeit zu verkürzen oder zu verlängern, wird in rund zwei Dritteln der Fälle von den Unternehmen zügig umgesetzt.

Gutachten für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Oliver Stettes: Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2013

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18. Oktober 2017

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Die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung – das gilt vor allem für weibliche Flüchtlinge. Denn zu den vielen Aufgaben, die Migranten in Deutschland meistern müssen, kommt für den Großteil der Frauen noch etwas Spezifisches hinzu: die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Pflichten. mehr auf iwd.de

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Wido Geis / Bernhard Koldert / Axel Plünnecke / Michael Thöne Kosten und Nutzen lokaler FamilienzeitpolitikArrow

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