Familienfreundlichkeit Image
Quelle: Fotolia

Demnach räumen gut 80 Prozent der deutschen Unternehmen der besseren Balance von Arbeit und Privatleben einen hohen Stellwert ein. Knapp drei von vier der befragten Firmen erwarten zudem, dass diese Bedeutung in den nächsten fünf Jahren weiter zunehmen wird.

Der Trend weist dabei in Richtung individueller Arbeitszeitmodelle, damit Kinder oder pflegebedürftige Eltern betreut werden können: In drei von vier Unternehmen können die Beschäftigten ihr Arbeitszeitmodell individuell aushandeln, in gut jedem zweiten gibt es Vertrauensarbeitszeiten.

Natürlich geben dabei betriebliche Anforderungen den Rahmen für die konkrete Lage der individuellen Arbeitszeiten vor. Dennoch sind in zwei von drei Unternehmen die Mitgestaltungsmöglichkeiten der Beschäftigten bei der Festlegung, wann und wie lange tatsächlich gearbeitet wird, eher groß. Auch der Wunsch, die Arbeitszeit zu verkürzen oder zu verlängern, wird in rund zwei Dritteln der Fälle von den Unternehmen zügig umgesetzt.

Gutachten für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Oliver Stettes: Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2013

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

Mütter kehren früher in den Job zurück
IW-Kurzbericht, 23. Juni 2017

Wido Geis Mütter kehren früher in den Job zurückArrow

Zwischen 2006 und 2014 ist der Anteil der Mütter, die im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiten, von 34,6 Prozent auf 42,8 Prozent gestiegen, während der Anteil der im ersten Lebensjahr arbeitenden Mütter von 22,5 Prozent auf 8,5 Prozent gesunken ist. Damit hat das Elterngeld sein Ziel erreicht. mehr

7. Juni 2017

Kommentar von Ulrike Detmers „Wir sind noch nicht auf der Zielgeraden“Arrow

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar vorangekommen, aber noch lange nicht erreicht. Dieses Fazit zieht Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe. Im iwd-Kommentar benennt die BWL-Professorin fünf notwendige Prämissen, die Frauen den Weg ins Topmanagement ebnen. mehr auf iwd.de

Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiver
IW-Kurzbericht, 7. April 2017

Wido Geis Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiverArrow

Fragt man junge Erwachsene, ob sie in ihrer Jugend Sport getrieben haben, bejahen das unabhängig vom Bildungshintergrund der Eltern rund drei Viertel. Betrachtet man hingegen, wie viel Zeit Jugendliche mit sportlichen Aktivitäten verbringen, zeigen sich deutlich niedrigere Werte bei Befragten aus bildungsferneren Elternhäusern. mehr