Familienfreundliche Arbeitszeiten Image
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In den meisten Unternehmen können die Mitarbeiter die Arbeitszeiten gemäß ihren familiären oder ehrenamtlichen Verpflichtungen mitgestalten. So gewähren inzwischen sechs von zehn Unternehmen ihren Beschäftigten bei den Arbeitszeiten viele Freiheiten. Kleine und mittlere Unternehmen sind hier besonders aktiv, so eine aktuelle Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Insgesamt betreiben zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland eine familienfreundliche Personalpolitik. Vor allem innovative und sehr erfolgreiche Unternehmen versuchen, ihren Mitarbeitern Brücken zu bauen – nicht zuletzt aus Eigennutz. Die Betriebe sehen, wie knapp die Fachkräfte werden: Dies gilt für Hochschulabsolventen ebenso wie für potenzielle Auszubildende. Da wird es immer wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, der ein Gesamtpaket von familienfreundlichen Maßnahmen zu bieten hat.

Interview, 4. Mai 2017

Oliver Stettes auf AKTIV online „Warum brauchen Betriebe eigentlich mehr Flexibilität?”Arrow

Die Bundesregierung will das Arbeitszeitgesetz modernisieren. Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erklärt, worauf es dabei für die Unternehmen maßgeblich ankommt und weshalb die Politik mutiger sein sollte. mehr

Minijobber zufriedener als behauptet
IW-Nachricht, 25. April 2017

Geringfügige Beschäftigung Minijobber zufriedener als behauptetArrow

Arbeitnehmer wünschen sich sichere, gut bezahlte und interessante Jobs. Soweit das erwartbare Ergebnis einer nicht-repräsentativen Befragung der IG Metall. Überraschend ist dagegen, dass die Mehrheit der Beschäftigten laut der Umfrage eine Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung wünscht. Das steht im Widerspruch zu anderen empirischen Befunden. mehr

Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiver
IW-Kurzbericht, 7. April 2017

Wido Geis Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiverArrow

Fragt man junge Erwachsene, ob sie in ihrer Jugend Sport getrieben haben, bejahen das unabhängig vom Bildungshintergrund der Eltern rund drei Viertel. Betrachtet man hingegen, wie viel Zeit Jugendliche mit sportlichen Aktivitäten verbringen, zeigen sich deutlich niedrigere Werte bei Befragten aus bildungsferneren Elternhäusern. mehr