Familienfreundliche Arbeitszeiten Image
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In den meisten Unternehmen können die Mitarbeiter die Arbeitszeiten gemäß ihren familiären oder ehrenamtlichen Verpflichtungen mitgestalten. So gewähren inzwischen sechs von zehn Unternehmen ihren Beschäftigten bei den Arbeitszeiten viele Freiheiten. Kleine und mittlere Unternehmen sind hier besonders aktiv, so eine aktuelle Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Insgesamt betreiben zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland eine familienfreundliche Personalpolitik. Vor allem innovative und sehr erfolgreiche Unternehmen versuchen, ihren Mitarbeitern Brücken zu bauen – nicht zuletzt aus Eigennutz. Die Betriebe sehen, wie knapp die Fachkräfte werden: Dies gilt für Hochschulabsolventen ebenso wie für potenzielle Auszubildende. Da wird es immer wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, der ein Gesamtpaket von familienfreundlichen Maßnahmen zu bieten hat.

Sind Führungspositionen mit einer reduzierten Arbeitszeit vereinbar?
IW-Kurzbericht, 30. Juni 2017

Jörg Schmidt Sind Führungspositionen mit einer reduzierten Arbeitszeit vereinbar?Arrow

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt auch in der Debatte um mehr Frauen in Führungspositionen eine zentrale Rolle. Allerdings zeigt eine Datenauswertung, dass für Leitungspositionen eine Vollzeittätigkeit überwiegend der Standard ist und daher offenbar höhere Anforderungen an die Arbeitszeit gestellt werden. mehr

Mütter kehren früher in den Job zurück
IW-Kurzbericht, 23. Juni 2017

Wido Geis Mütter kehren früher in den Job zurückArrow

Zwischen 2006 und 2014 ist der Anteil der Mütter, die im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiten, von 34,6 Prozent auf 42,8 Prozent gestiegen, während der Anteil der im ersten Lebensjahr arbeitenden Mütter von 22,5 Prozent auf 8,5 Prozent gesunken ist. Damit hat das Elterngeld sein Ziel erreicht. mehr

7. Juni 2017

Kommentar von Ulrike Detmers „Wir sind noch nicht auf der Zielgeraden“Arrow

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar vorangekommen, aber noch lange nicht erreicht. Dieses Fazit zieht Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe. Im iwd-Kommentar benennt die BWL-Professorin fünf notwendige Prämissen, die Frauen den Weg ins Topmanagement ebnen. mehr auf iwd.de