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Im ersten Halbjahr 2011 haben sich laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) rund 908.000 Personen mit einer betrieblichen Ausbildung sowie 110.000 Akademiker neu arbeitslos gemeldet. Der große Fehler des Gewerkschaftsbunds: Er misst lediglich die neu gemeldeten Arbeitslosen. Diejenigen, die wieder eine Stelle bekommen haben, werden gar nicht berücksichtigt. Bei den sogenannten Fertigungsberufen wie Drehern, Schweißern zum Beispiel wurden insgesamt 1,18 Millionen neue Arbeitslose registriert – dem standen jedoch 1,27 Millionen Personen gegenüber, die wieder eine Arbeit angenommen hatten. In diesen Berufen sind also unterm Strich knapp 118.000 Fachkräfte mehr aus der Arbeitslosigkeit heraus- als in diese hineingekommen sind. Bei den Dienstleistungsberufen ist der Saldo mit 215.000 Personen ebenfalls positiv.

Nicht zu vergessen ist auch, dass sich viele Hochqualifizierte nur kurz arbeitslos melden, weil sie zwischen zwei Beschäftigungsverhältnissen stehen. Und das ist vor allem in Zeiten von Fachkräfteengpässen normal, da Beschäftigte dann eher ihren Job wechseln wollen, während sie in wirtschaftlichen Krisenzeiten einen Wechsel eher scheuen.

9. Oktober 2017

Agnes Millack Endspurt in NiedersachsenArrow

Deutschlands Superwahljahr befindet sich auf der Zielgeraden: Kurz nach der Bundestagswahl findet am 15. Oktober in Niedersachsen die fünfte und letzte Landtagswahl dieses Jahres statt. Mehr als sechs Millionen Niedersachsen werden dann – drei Monate früher als geplant – über die künftige Zusammensetzung des Parlaments in Hannover entscheiden. mehr auf iwd.de

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de