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Im ersten Halbjahr 2011 haben sich laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) rund 908.000 Personen mit einer betrieblichen Ausbildung sowie 110.000 Akademiker neu arbeitslos gemeldet. Der große Fehler des Gewerkschaftsbunds: Er misst lediglich die neu gemeldeten Arbeitslosen. Diejenigen, die wieder eine Stelle bekommen haben, werden gar nicht berücksichtigt. Bei den sogenannten Fertigungsberufen wie Drehern, Schweißern zum Beispiel wurden insgesamt 1,18 Millionen neue Arbeitslose registriert – dem standen jedoch 1,27 Millionen Personen gegenüber, die wieder eine Arbeit angenommen hatten. In diesen Berufen sind also unterm Strich knapp 118.000 Fachkräfte mehr aus der Arbeitslosigkeit heraus- als in diese hineingekommen sind. Bei den Dienstleistungsberufen ist der Saldo mit 215.000 Personen ebenfalls positiv.

Nicht zu vergessen ist auch, dass sich viele Hochqualifizierte nur kurz arbeitslos melden, weil sie zwischen zwei Beschäftigungsverhältnissen stehen. Und das ist vor allem in Zeiten von Fachkräfteengpässen normal, da Beschäftigte dann eher ihren Job wechseln wollen, während sie in wirtschaftlichen Krisenzeiten einen Wechsel eher scheuen.

Inklusion
IW-Pressemitteilung, 16. März 2017

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Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos – obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. mehr

15. März 2017

Interview „Es wäre unfassbar schädlich“Arrow

Als Regierungschef formulierte Gerhard Schröder 2003 die Agenda 2010. Heute wollen die Sozialdemokraten Teile der Reform am liebsten rückgängig machen. IW-Arbeitsmarktexperte Holger Schäfer erklärt im iwd-Interview, warum damit keinem geholfen wäre. mehr auf iwd.de

14. März 2017

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Heute werden die Reformen, die die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder ab 2003 umsetzte, oft auf „Hartz IV“ reduziert – tatsächlich aber besteht die Agenda 2010 aus einem umfangreichen Reformpaket. Neben den Neuerungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Rentenversicherung – von denen das IW Köln die wichtigsten auflistet und bewertet – gab es noch zahlreiche Reformen in der Gesundheits- und der Finanzpolitik. mehr auf iwd.de