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Flickenteppich Quelle: Fotolia

Die heute vom Europäischen Rat genehmigte Schaffung eines europäischen Gemeinschaftspatents baut jedoch bürokratische Hemmnisse ab, führt zu jährlichen Kosteneinsparungen von mindestens 250 Millionen Euro für die forschenden Unternehmen und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit Europas spürbar. Bereits seit Mitte der 1970er Jahre wurde intensiv um ein Gemeinschaftspatent und eine einheitliche Patentrechtsprechung gerungen. Länder wie Spanien und Italien verhinderten eine Einigung jedoch immer wieder dadurch, dass sie auf einer Übersetzung in ihre Sprachen beharrten. Jetzt wird das Gemeinschaftspatent im Rahmen der sogenannten Verstärkten Zusammenarbeit auf den Weg gebracht – die Zustimmung Spaniens und Italiens war dafür nicht mehr notwendig.

Ein weinendes Auge haben lediglich Anwälte: Angesichts der zentralisierten und vereinheitlichten Patentrechtsprechung befürchten sie Einbußen in Millionenhöhe infolge ausbleibender Patentstreitigkeiten.

The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de

Investitionen
Pressemitteilung, 5. Oktober 2017

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Tobias Hentze / Thomas Puls Investitionen: Kaiserzeit trifft GlasfaserArrow

Haushaltsüberschüsse, steigende Exporte und kaum Arbeitslose: Der deutschen Wirtschaft scheint es gut zu gehen. Doch die relativ schwachen Investitionen gefährden den künftigen Wohlstand. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, was die neue Bundesregierung tun muss. mehr