Zentralbanken erkaufen nur Zeit Image
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Immerhin haben die Zentralbanken mit ihrer Entscheidung damit Einigkeit demonstriert. Doch letztlich haben sie nur Zeit gekauft. Die eigentlichen Probleme der Schuldenkrise – unter anderem die schlechte Haushaltsdisziplin der Krisenländer – werden dadurch nicht gelöst. Denn es muss nicht unbedingt sein, dass die zusätzliche Liquidität nun auch in Staatsanleihen europäischer Länder fließt. Zudem steigt die Inflationsgefahr. Daher müssen nun die europäischen Regierungen nachziehen. Schuldenbremsen in ganz Europa und wirksame Sanktionsmechanismen gegen Verstöße der Maastricht-Kriterien sollten ganz oben auf der Agenda stehen. Zeit haben sie jetzt dafür bekommen.

In der Falle der niedrigen Zinsen
Gastbeitrag, 27. April 2017

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Die Europäische Zentralbank berät wieder über die Leitzinsen. Sie werden wohl auf ihrem Rekordtief bleiben. Durch diese Politik gerät das zentrale Problem im Euroraum in Vergessenheit: die extrem hohen Staatsschulden. Ein Gastkommentar auf n-tv.de von Hubertus Bardt, Geschäftsführer im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

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Wen auch immer die Franzosen Anfang Mai zu ihrem neuen Staatsoberhaupt küren – er oder sie steht in jedem Fall vor großen wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen sind weitere Reformen nötig. mehr auf iwd.de