Euro-Rettungsfonds Image
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Denn nur, wenn sowohl die EU als auch der Internationale Währungsfonds Staaten wie Italien in die Pflicht nehmen, kann die Unruhe an den Finanzmärkten wieder beendet werden. Die Finanzakteure sind so nervös, weil sie wissen, dass Länder wie Spanien und Italien zu groß sind, um sie mit dem Rettungsschirm aufzufangen. Nur eine konsequente Konsolidierung kann die Glaubwürdigkeit zurückholen, die diese beiden Sorgenkinder im Laufe der Euro-Krise verspielt haben. Spanien scheint immerhin bereits auf einem recht guten Weg zu sein, in Italien verbreitet Ministerpräsident Berlusconi aber weiter fatale Unsicherheit. Also muss der Druck von außen zunehmen. Eine Möglichkeit: Die EFSF kauft italienische Staatsanleihen.

Bisher hat das die Europäische Zentralbank gemacht. Die EFSF kann im Gegensatz zur Notenbank aber Reformbedingungen stellen. Immerhin steht Italien wirtschaftlich so passabel da, dass ein vernünftiger Konsolidierungskurs das Wachstum nicht allzu sehr beeinträchtigen muss. Im Gegenteil: Mit den richtigen Strukturreformen – zum Beispiel einer Liberalisierung in der Dienstleistungsbranche – könnte Italien mittelfristig sogar deutlich bessere Wirtschaftszahlen als in den vergangenen Jahren präsentieren.

Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen
Gastbeitrag, 22. Mai 2017

Markus Demary auf wallstreet-online.de Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen Arrow

Die Experten von Banken und Versicherungen erwarten, dass die Zinsen im kommenden Quartal weiter steigen. Zugleich rechnen sie mit einem höheren Ölpreis und einem schwächeren Euro. Das geht aus dem ersten IW Financial Expert Survey des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor. Er führt den früheren Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fort. mehr

IW-Report
IW-Report, 19. Mai 2017

Markus Demary IW Financial Expert Survey – 2. Quartal 2017Arrow

Das IW Köln hat im 2. Quartal 2017 den Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) übernommen. Dieses führte seit Anfang 2001 quartalsweise diese Umfrage unter Finanzmarktexperten mit dem Ziel durch, der Öffentlichkeit einen Überblick über die Prognosen der Banken und deren Prognosegüte zu geben. Der Prognosetest heißt nun IW Financial Expert Survey. mehr

Erster IW Financial Expert Survey
IW-Pressemitteilung, 19. Mai 2017

Markus Demary Finanzmarktprognose: Erster IW Financial Expert SurveyArrow

Die Experten von Banken und Versicherungen erwarten, dass die Zinsen im kommenden Quartal weiter steigen. Zugleich rechnen sie mit einem höheren Ölpreis und einem schwächeren Euro. Das geht aus dem ersten IW Financial Expert Survey des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Er führt den früheren Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fort. mehr