EU-Mittelstandsmonitor Image
Quelle: Fotolia

Hinzu kommen weitere EU-Regelungen, die nicht direkt in Bundesgesetze einfließen, aber trotzdem für die Betriebe wichtig sind. Dieses Regelwerk wird ständig erweitert. Viele Firmen wissen jedoch gar nicht, was die EU noch alles im Köcher hat. Hier soll ein Mittelstandsmonitor für Aufklärung sorgen. Mithilfe dieses Mittelstandsmonitors sollen Gesetzesvorhaben der Kommission und des Europäischen Parlaments daraufhin abgeklopft werden, ob sie für Unternehmen relevant sind. Erarbeitet wurde der Monitor, der auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministeriums abrufbar ist, von den Experten des Ministeriums zusammen mit den Wirtschaftsverbänden.

Zu den aufgeführten mittelstandsrelevanten Vorhaben zählt z.B. der Fahrplan für eine CO2-arme Wirtschaft bis 2050 oder die Verordnung zur effizienten Vollstreckung von Urteilen in der EU, durch die Forderungen leichter grenzüberschreitend eingetrieben werden können. Die Nutzerfreundlichkeit des Monitors ließe sich allerdings verbessern: Bisher ist er nur tabellarisch zum Download verfügbar. Eine Online-Variante, in die eine Suchfunktion nach Themen und zuständiger Institution integriert ist, könnte einen spürbaren Mehrwert bieten.

Veranstaltung
Veranstaltung, 29. Mai 2017

2. Preisverleihung Wissenschaftspreis BürokratieArrow

Der Wissenschaftspreis Bürokratie wird für die wissenschaftliche Forschung zur Funktionsweise und Wirkung von Bürokratien in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vergeben. Zur Preisverleihung laden wir Sie herzlich ein. mehr

Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfern
Gastbeitrag, 19. April 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfernArrow

Sosehr der Verlust der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft schmerzt, ein Untergang der europäischen Idee ist mit dem Brexit ebenso wenig verbunden wie ein ökonomisches oder gar politisches Desaster für Deutschland. Ein Gastbeitrag von IW-Direktor Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr

12. April 2017

Interview „Der Frexit wäre ein Drama für uns und für Europa“Arrow

Am 23. April wählen die Franzosen einen neuen Präsidenten. Loïc Armand, Vorsitzender von L'Oréal Frankreich und des Europa-Ausschusses im Arbeitgeberverband Mouvement des entreprises de France (MEDEF), spricht im iwd-Interview über die Chancen der rechtsextremen Marine Le Pen, darüber wie er den Frexit verhindern will und welche wirtschaftspolitischen Herausforderungen auf den neuen Präsidenten warten. mehr auf iwd.de