Erster Nationaler MINT-Gipfel Image
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Die gute Nachricht zuerst: Von 2005 bis 2010 ist die Zahl der erwerbstätigen, über 55-jährigen MINT-Akademiker und entsprechend qualifizierter Zuwanderer jeweils um mehr als ein Drittel gestiegen. Gelingt es Deutschland auch weiterhin, Ältere und Zuwanderer für den hiesigen Arbeitsmarkt für MINT-Akademiker zu aktivieren und gleichzeitig die jüngsten Erfolge bei den Studienanfängerzahlen zu verstetigen, dürften die Engpässe im akademischen Bereich bis 2020 beherrschbar werden.

Und jetzt die schlechte Nachricht: Bis zum Jahr 2020 werden allein 600.000 beruflich qualifizierte MINT-Fachkräfte fehlen, um jene zu ersetzen, die in Rente gehen. Nimmt man den Zusatzbedarf für Wachstum und Innovation hinzu, fehlen dann sogar rund 1,4 Millionen MINT-Fachkräfte. Selbst wenn Familie und Beruf in Zukunft besser zu vereinbaren sind und zusätzliche ältere und ausländische Fachkräfte gewonnen werden, wird das nicht ausreichen. Hier wäre es wichtig, junge Erwachsene ohne Berufsabschluss zukünftig besser weiterzuqualifizieren.

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Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

18. Mai 2017

Wido Geis Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer gut 293.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, ist das neue Investitionsprogramm des Bundes zur Kita-Finanzierung ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de