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Diese Umlage müssen alle Haushalte auf ihren Stromverbrauch zahlen. Für einen Dreipersonenhaushalt bedeutet dies, dass er dann 301 Euro im Jahr für die Ökostromförderung inklusive Mehrwertsteuer zahlen muss. Das ist ein Zuwachs von gut 46 Euro gegenüber 2013. Aber auch für Singles wird die Energiewende teurer. Sie zahlen gut 152 Euro im Jahr, ein Plus von über 23 Euro.

Die Kostensteigerungen der letzten Jahre gehen damit fast ungebremst weiter. Seit 2012 summieren sich die Umlageerhöhungen auf fast 65 Euro für Singles und 128 Euro für einen Dreipersonenhaushalt. Gegenüber 2012 würde die EEG Umlage damit um rund als drei Viertel angestiegen sein.

Auch für die Zukunft ist kaum Entlastung in Sicht. Die Zahlungen an die bestehenden Wind-, Biomasse- und Solaranlagen werden noch bis zu 20 Jahre lang zu leisten sein. Einzig ein höherer Börsenstrompreis kann den Subventionsbedarf und damit die EEG-Umlage sinken lassen – billiger wird es für die Verbraucher dann aber auch nicht.

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20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

19. Juni 2017

Sandra Parthie / Thilo Schaefer Auf dem Weg in die EnergieunionArrow

Die EU-Kommission will den europäischen Energiebinnenmarkt voranbringen und hat deshalb ein neues Konzept für den Strommarkt vorgeschlagen. Dazu sollen unter anderem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus- und Staatseingriffe abgebaut werden. Um die Investitionen in weitere Netze und Erzeugungskapazitäten anzuregen, ist zudem ein neuer Zuschnitt der sogenannten Strompreiszonen in der Diskussion – ein Plan, der in Deutschland auf Widerspruch stößt. mehr auf iwd.de