Erwerbspause wirft Frauen zurück Image
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Mit dem Equal Pay Day wird regelmäßig auf den so genannten Gender Pay Gap hingewiesen, d.h. auf die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts betrug diese 22 Prozent im Jahr 2012. Allerdings werden dabei nur die durchschnittlichen Entgelte von Frauen und Männer betrachtet – und zwar unabhängig von persönlichen oder arbeitsplatzbezogenen Unterschieden. Angaben zu Ausbildung, Berufserfahrung, Erwerbsumfang, familienbedingter Auszeiten usw. fallen unter den Tisch.

Gerade auf diese Aspekte kommt es jedoch an, wenn man nach Ursachen für Unterschiede bei der Entlohnung sucht. Dass beispielsweise die Dauer einer Erwerbspause von großer Bedeutung ist, hat das IW Köln zuletzt für das Jahr 2011 gezeigt: Danach beträgt der Verdienstabstand nur noch knapp 2 Prozent, wenn die Entgelte von Frauen mit einer Auszeit von bis zu anderthalb Jahren mit denen von Männern verglichen werden und diese sich bezogen auf viele weitere Merkmale nicht unterscheiden. Wer also die Entgeltlücke reduzieren will, sollte den raschen Einstieg nach einer Erwerbspause ermöglichen und vor allem den Ausbau der Kita-Plätze für unter 3-Jährige weiter vorantreiben.

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Deutschlands Mittelschicht ist stabil – gehören Sie dazu?
Gastbeitrag, 15. März 2017

Michael Hüther auf welt.de Deutschlands Mittelschicht ist stabil – gehören Sie dazu?Arrow

Der deutschen Mittelschicht ergeht es angeblich schlecht: schrumpfen soll sie, erodieren oder gar zerbrechen. Doch ein nüchterner Blick auf die Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt ein anderes Bild. Ein Gastbeitrag IW-Direktor Michael Hüther auf welt.de. mehr

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Wido Geis Töchter arbeiten weniger im Haushalt mitArrow

Mädchen im Teenageralter verbringen heute weniger Zeit mit Hausarbeit als noch vor zehn Jahren. Lag der Anteil der 15- bis 17-Jährigen, die im Schnitt über 45 Minuten am Tag mithelfen, zu Beginn des neuen Jahrtausends bei 68,2 Prozent, so sind es heute nur noch 45,7 Prozent. Damit haben die geschlechterspezifischen Rollenunterschiede der Kinder in der Familie deutlich abgenommen. mehr