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Die gute Nachricht zuerst: Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt zügig voran. Im zu Ende gehenden Jahr haben Wind, Sonne & Co voraussichtlich bis zu 25 Prozent der Stromversorgung abgedeckt – nach 20 Prozent im Vorjahr. Das Ziel, bis 2020 einen Anteil von 35 Prozent zu erreichen, wird also sehr viel schneller erreicht werden können als ursprünglich geplant.

Die Kosten hierfür sind allerdings erheblich. Im kommenden Jahr müssen die Stromkunden für die Ökostromförderung 5,3 Cent je Kilowattstunde bezahlen. Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden sind das inklusive Mehrwertsteuer immerhin gut 220 Euro im Jahr.

Zudem gelingt es bisher nicht in ausreichendem Maße, die für die Energiewende notwendigen Leitungsnetze bereitzustellen. Von den 1.800 Kilometern, die nach dem so genannten Energieleitungsausbaugesetz vorrangig gebaut werden sollen, waren bis Anfang 2012 nur 214 Kilometer fertig und gerade einmal 100 Kilometer in Betrieb. Von insgesamt 24 Projekten liegen nur 9 im Zeitplan, 15 kommen erst mit Verspätung. Und das, obwohl ein Ausbau der erneuerbaren Energien ohne entsprechendes Leitungsnetz nicht sinnvoll ist.

Es ist deshalb verständlich, dass sich Unternehmen mit Blick auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, den Ausstieg aus der Kernenergie und die fehlende Netzinfrastruktur fragen, ob die Stromlieferung wirklich dauerhaft sichergestellt ist. Sie fürchten Unterbrechungen oder einen größeren Blackout.

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Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

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