Emissionen Image
Quelle: Fotolia

Die konkreten Wirkungen von bestimmten Emissionen wie Feinstaub oder Kohlendioxid lassen sich kaum bestimmen. Schon bei Staub – dazu gehört auch der Brandenburger Sand, der bei bestimmten Wetterlagen durch Berlins Straßen weht – ist das unmöglich. Und eine objektive Bewertung in Euro und Cent ist ebenfalls kaum machbar, so dass die Ergebnisse je nach Annahmen und Werturteilen erheblich variieren.

Die Industrie an den Pranger zu stellen ist ohnehin verfehlt. In Deutschland sind die Emissionen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. So konnte der Ausstoß von Schwefeldioxid seit 1991 um 89 Prozent reduziert werden, bei Staub waren es 76 Prozent, bei Kohlenmonoxid 69 Prozent. Die Stickoxidemissionen wurden halbiert, der Wasserverbrauch um ein Viertel gesenkt und die Emission von Treibhausgasen um ein Fünftel.

Außerdem ist die Industrie in viele Regelungen eingebunden, um möglichst sauber zu produzieren. Mit dem Emissionshandel für Treibhausgase ist ein Instrument eingeführt worden, das es erlaubt, zulässige Emissionen von einer Anlage zur anderen zu verlagern. Das führt zu sinkenden Kosten, hat aber keine schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt. Daher macht es auch keinen Sinn, sich auf die CO2-Emissionen einzelner Kraftwerke zu konzentrieren, wie es die neue Studie der Umweltagentur tut. Entscheidend ist, dass die Gesamtmengen heruntergehen – und das tun sie seit Jahren.

24. April 2017

Schleswig-Holstein Landtagswahl: Kiel setzt auf Kooperationen Arrow

Am 7. Mai wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Das zweitkleinste deutsche Flächenland ist wirtschaftlich nicht unbedingt führend, doch Kooperationen mit anderen Bundesländern sollen Kiel zukunftsfit machen. mehr auf iwd.de

21. April 2017

Branchenporträt Gießereien: 2017 soll besser werdenArrow

Diese deutsche M+E-Branche ist die stärkste Europas und liefert wichtige Komponenten für die Fahrzeugindustrie und den Maschinenbau. Im Jahr 2016 mussten die Betriebe allerdings einen Umsatzrückgang hinnehmen. Auf lange Sicht bieten sich für die Gießereien gute Chancen im Umweltsektor. mehr auf iwd.de

Atempause auf den Metallmärkten
Gastbeitrag, 18. April 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Atempause auf den MetallmärktenArrow

Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg der Metallpreise seit Oktober 2016 haben die Notierungen an den internationalen Märkten zuletzt eine Atempause eingelegt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt für März einen Rückgang um 1,5 Prozent oder 5,3 Punkte auf 357,2 an. mehr