Image
Quelle: Fotolia

Allerdings verharrt die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich zu noch früheren Jahren auf einem nach wie vor relativ niedrigen Niveau. So bekamen 2004 schon einmal über 127.000 Zuwanderer einen deutschen Pass. Auch das sogenannte ausgeschöpfte Einbürgerungspotenzial bleibt niedrig – das ist der Anteil von eingebürgerten Ausländern an allen Ausländern, die seit mehr als zehn Jahren in Deutschland leben. Dieser Anteil lag 2011 bei lediglich 2,3 Prozent. Im Jahr 2004 waren es immerhin schon einmal 2,8.

Da die meisten Ausländer nach Paragraph 10 des Staatsangehörigkeitsgesetzes eingebürgert werden, der eine Mindestaufenthalt von acht Jahren vorsieht, deutet die niedrige Einbürgerungsrate entweder auf eine geringe Einbürgerungsbereitschaft oder auf formale Hindernisse bei der Einbürgerung hin. Beides wäre kein gutes Signal für die deutsche Willkommenskultur.

10. Juli 2017

Philipp Deschermeier Achtung, demografischer WandelArrow

Wahr ist, dass es Deutschland derzeit so gut geht wie schon lange nicht mehr: Die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die staatlichen Haushalte schreiben schwarze Zahlen und die Schulden sinken. Wahr ist aber auch: So wird es nicht bleiben. Die IW-Studie „Perspektive 2035“ zeigt, warum der demografische Wandel das Land vor große Herausforderungen stellt. mehr auf iwd.de

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Arbeit für Flüchtlinge
Gastbeitrag, 22. Juni 2017

Regina Flake in der Welt Arbeit für FlüchtlingeArrow

Wenn Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt gelingt, kann Deutschland vom Zuzug profitieren. Den Fachkräfteengpass wird dies aber kurzfristig kaum abmildern, schreibt IW-Ökonomin Regina Flake in einem Gastbeitrag für der Welt. mehr