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Allerdings verharrt die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich zu noch früheren Jahren auf einem nach wie vor relativ niedrigen Niveau. So bekamen 2004 schon einmal über 127.000 Zuwanderer einen deutschen Pass. Auch das sogenannte ausgeschöpfte Einbürgerungspotenzial bleibt niedrig – das ist der Anteil von eingebürgerten Ausländern an allen Ausländern, die seit mehr als zehn Jahren in Deutschland leben. Dieser Anteil lag 2011 bei lediglich 2,3 Prozent. Im Jahr 2004 waren es immerhin schon einmal 2,8.

Da die meisten Ausländer nach Paragraph 10 des Staatsangehörigkeitsgesetzes eingebürgert werden, der eine Mindestaufenthalt von acht Jahren vorsieht, deutet die niedrige Einbürgerungsrate entweder auf eine geringe Einbürgerungsbereitschaft oder auf formale Hindernisse bei der Einbürgerung hin. Beides wäre kein gutes Signal für die deutsche Willkommenskultur.

"Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt"
Interview, 24. März 2017

Dirk Werner im Südkurier „Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt”Arrow

Zwei Drittel der Unternehmen, die in der Vergangenheit bereits Flüchtlinge beschäftigt haben, wollen das auch in diesem Jahr wieder tun. Von den Unternehmen, die bislang keine Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht haben, will sich immerhin jedes vierte der Zielgruppe Flüchtlinge öffnen, erklärt IW-Ökonom Dirk Werner im Interview mit dem Südkurier. mehr

23. März 2017

Doppelinterview „Der Papierkram ist für die Unternehmen eine Zumutung“Arrow

Mithilfe von 150 Willkommenslotsen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen in allen praktischen Fragen der Flüchtlingsintegration. Birgit Barfuß ist eine dieser Lotsinnen. Auf ihren Job vorbereitet hat sie das KOFA-Team des IW Köln, zu dem Sarah Pierenkemper gehört. Im iwd-Interview berichten die beiden, welche organisatorischen und kulturellen Hürden bei der Vermittlung von Flüchtlingen zu überwinden sind. mehr auf iwd.de

Flüchtlingsintegration
IW-Pressemitteilung, 20. März 2017

Flüchtlingsintegration Unternehmen sind stark engagiertArrow

Für die Integration der Flüchtlinge ist es besonders wichtig, dass sie einen Job finden. Dabei kommt den Unternehmen eine entscheidende Rolle zu. Viele Firmen haben bereits Flüchtlinge eingestellt, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik kann Förderangebote noch zielgerichteter einsetzen, um das Engagement von Unternehmen zu stärken. mehr