Image
Quelle: Fotolia

Allerdings verharrt die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich zu noch früheren Jahren auf einem nach wie vor relativ niedrigen Niveau. So bekamen 2004 schon einmal über 127.000 Zuwanderer einen deutschen Pass. Auch das sogenannte ausgeschöpfte Einbürgerungspotenzial bleibt niedrig – das ist der Anteil von eingebürgerten Ausländern an allen Ausländern, die seit mehr als zehn Jahren in Deutschland leben. Dieser Anteil lag 2011 bei lediglich 2,3 Prozent. Im Jahr 2004 waren es immerhin schon einmal 2,8.

Da die meisten Ausländer nach Paragraph 10 des Staatsangehörigkeitsgesetzes eingebürgert werden, der eine Mindestaufenthalt von acht Jahren vorsieht, deutet die niedrige Einbürgerungsrate entweder auf eine geringe Einbürgerungsbereitschaft oder auf formale Hindernisse bei der Einbürgerung hin. Beides wäre kein gutes Signal für die deutsche Willkommenskultur.

Gutachten
Gutachten, 28. September 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Fachkräftesicherung deutscher Unternehmen im AuslandArrow

Die vorliegende Studie untersucht die Ausbildungsstrategien deutscher Unternehmen in Schwellenländern. Anhand teilstrukturierter Interviews wird exemplarisch auf die Erfahrungen von 16 Unternehmen in sechs Ländern eingegangen, um daraus ableitend Handlungsempfehlungen für die Ausbildung und Fachkräftesicherung im Ausland zu formulieren. mehr

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

Dreiländertreffen
Pressemitteilung, 7. September 2017

Dreiländertreffen Demografischer Wandel: Zuwanderung ist nötigArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz müssen sich stärker um Fachkräfte aus dem Ausland bemühen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), der österreichischen Industriellenvereinigung (IV) und von Avenir Suisse. Die konkreten Lösungswege unterscheiden sich jedoch in den drei Ländern. mehr