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In den vergangenen Jahren wurden die Erneuerbaren Energien kräftig ausgebaut, sodass mehr Strom erzeugt wurde, als das Netz aufnehmen kann. Foto: Adam Smigielski/iStock

Anders als viele Kritiker bemängeln, leitet die EEG-Reform nicht das Ende der Energiewende ein. Schließlich werden Erneuerbare Energien weiterhin gefördert, aber nur noch eine vordefinierte Menge. Damit will die Bundesregierung gewährleisten, dass die geplanten Anteile des Stroms aus Erneuerbaren Energiequellen eingehalten werden – der Ausbau hat die Erwartungen in der Vergangenheit mehrfach übertroffen. Dadurch sind einerseits die Ausgaben deutlich gestiegen und andererseits wurde mehr Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt, als das Netz aufnehmen kann. Wer nun aber darauf spekuliert, dass die sogenannte EEG-Umlage sinkt, hofft vergebens. Allerdings könnte der Kostenanstieg durch die EEG-Umlage, die jeder Stromkunde zur Finanzierung der Erneuerbaren Energien zahlt, zumindest abgeschwächt werden.

Die Bundesregierung verschenkt in puncto Kostensenkung jedoch eine große Chance, weil erneuerbare Energien auch künftig nicht untereinander in den Wettbewerb treten müssen: Jede Technologie erhält ihre eigene Ausschreibungsmenge. Auch an anderer Stelle wird es teurer, vor allem durch den Netzausbau, den die Stromkunden bezahlen müssen.

Das neue EEG ist ein erster und wichtiger Schritt in Richtung mehr Wettbewerb. Der Mut für den großen Wurf ist allerdings erneut ausgeblieben und ein Ende des Subventionsdschungels ist nicht in Sicht. Denn dafür müsste die Regierung die Anlagenbetreiber stärker an den Preisrisiken beteiligen. Außerdem muss die Politik den Strommarkt fit für die Marktwirtschaft machen – denn aktuell verdient kaum ein Kraftwerk ohne Förderung ausreichend Geld.

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Die Herausforderung der deutschen Energie- und Klimapolitik besteht einerseits darin, ambitionierte nationale und internationale Klimaziele zu erreichen und andererseits, die hohen und weiterhin steigenden Kosten der Energiewende zu begrenzen. mehr

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Gastbeitrag, 13. November 2017

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Immer wieder wird das Emissionshandelssystem der EU dafür kritisiert, das Klima nicht ausreichend zu schützen. Doch trotz einiger Unzulänglichkeiten ist es für den Umweltökonomen Jürgen Hacker der beste Weg, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im iwd-Interview erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (bvek), wie sich der Zertifikatehandel noch optimieren ließe. mehr auf iwd.de