Gute Perspektiven für Zuwanderung Image
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Deutsch wird außerhalb der EU momentan vor allem in Regionen gebüffelt, in denen die Bevölkerung besonders jung ist. Das zeigt eine Erhebung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, des Auswärtigen Amts, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Goethe-Instituts. Diese Entwicklung ist für Deutschland sehr erfreulich, da junge Menschen am ehesten bereit sind, auszuwandern und hier beruflich durchzustarten. Mit ihnen könnte Deutschland also eine nachhaltige Zuwanderungspolitik gestalten. Voraussetzung: Die hiesige Politik setzt alles daran, die Willkommenskultur zu stärken und bürokratische Hürden weiter abzubauen (siehe auch: Positionspapier des IW Köln zur Zuwanderungspolitik).

Besonders stark legte die Zahl derer, die Deutsch lernen, laut Erhebung in den bevölkerungsreichen Ländern China, Indonesien und Indien zu. Doch auch in anderen „demografiestarken“ Staaten wie Brasilien und Mexiko werden Deutschkenntnisse mittlerweile als wichtig erachtet; nicht zuletzt, um in Deutschland zu studieren, zu arbeiten und zu leben. Und aktuelle Studien zeigen, dass jene, die Deutsch lernen, damit genau das richtige tun: Gute Deutschkenntnisse verbessern für Zuwanderer den Zugang zum Arbeitsmarkt deutlich und bescheren ihnen höhere Nettoeinkommen.

Positionspapier

Hans-Peter Klös / Axel Plünnecke: Zuwanderung, Integration und Wachstum – Eckpunkte für ein weiterentwickeltes Zuwanderungsrecht

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Ansprechpartner

Arbeit für Flüchtlinge
Gastbeitrag, 22. Juni 2017

Regina Flake in der Welt Arbeit für FlüchtlingeArrow

Wenn Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt gelingt, kann Deutschland vom Zuzug profitieren. Den Fachkräfteengpass wird dies aber kurzfristig kaum abmildern, schreibt IW-Ökonomin Regina Flake in einem Gastbeitrag für der Welt. mehr

22. Juni 2017

Berit Schmiedendorf 110.000 neue BundesbürgerArrow

Rund 110.000 Ausländer haben sich im Jahr 2016 in Deutschland einbürgern lassen - gut 3.000 mehr als 2015. In den Jahren 2013 und 2014 war die Zahl der neuen Bundesbürger noch zurückgegangen. mehr auf iwd.de

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr