Alternde Belegschaften im Fokus Image
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Mit einem Durchschnittsalter von 44,7 Jahren lag Japan im Jahr 2008 rund fünf Jahre über dem Mittelwert der Industriestaaten und mehr als 15 Jahre über dem weltweiten Durchschnitt. Dass die Bevölkerung altert, sieht man auch an den Beschäftigtenstrukturen in den Unternehmen: In Japan sind zwei Drittel der Menschen im Alter von 55 bis 64 Jahren erwerbstätig. Auch hierzulande zeigt sich ein solcher Trend: In Deutschland gehen inzwischen gut die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen einem Job nach.

Auf der deutsch-japanischen-Konferenz, die das IW Köln gemeinsam mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin, dem Deutschen Institut für Japanstudien und dem Bundeswirtschaftsministerium ausrichtet, werden Wissenschaftler die Möglichkeiten und Strategien des Human Resource Managements aufzeigen. Personalverantwortliche aus deutschen und japanischen Konzernen sowie mittelständischen Unternehmen berichten aus der Praxis. Zudem werden in einer Podiumsdiskussion Vertreter von Politik, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Wissenschaft politische Strategien debattieren.

Zur Veranstaltung

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

Migranten auf dem Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 4. März 2017

Migranten auf dem Arbeitsmarkt Vielfalt wird NormalitätArrow

Die interkulturelle Vielfalt ist in Unternehmen angekommen: Mehr als die Hälfte der Betriebe in Deutschland beschäftigt heute Mitarbeiter mit Migrationsgeschichte, wie das Personalpanel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Handlungsbedarf gibt es aber bei Frauen mit Migrationshintergrund. mehr

IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr