Alternde Belegschaften im Fokus Image
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Mit einem Durchschnittsalter von 44,7 Jahren lag Japan im Jahr 2008 rund fünf Jahre über dem Mittelwert der Industriestaaten und mehr als 15 Jahre über dem weltweiten Durchschnitt. Dass die Bevölkerung altert, sieht man auch an den Beschäftigtenstrukturen in den Unternehmen: In Japan sind zwei Drittel der Menschen im Alter von 55 bis 64 Jahren erwerbstätig. Auch hierzulande zeigt sich ein solcher Trend: In Deutschland gehen inzwischen gut die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen einem Job nach.

Auf der deutsch-japanischen-Konferenz, die das IW Köln gemeinsam mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin, dem Deutschen Institut für Japanstudien und dem Bundeswirtschaftsministerium ausrichtet, werden Wissenschaftler die Möglichkeiten und Strategien des Human Resource Managements aufzeigen. Personalverantwortliche aus deutschen und japanischen Konzernen sowie mittelständischen Unternehmen berichten aus der Praxis. Zudem werden in einer Podiumsdiskussion Vertreter von Politik, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Wissenschaft politische Strategien debattieren.

Zur Veranstaltung

Zukunft gestalten mit altersheterogenen Belegschaften
IW-Kurzbericht, 10. Oktober 2017

Andrea Hammermann / Matthias Niendorf / Jörg Schmidt Zukunft gestalten mit altersheterogenen BelegschaftenArrow

Die Altersstruktur der Beschäftigten in deutschen Unternehmen folgt dem demografischen Trend in der Bevölkerung. Nicht nur das durchschnittliche Alter der Belegschaften nimmt zu, sondern auch ihre Heterogenität. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung stellt dies neue Anforderungen an eine vorausschauende Personalpolitik. mehr

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de