Das Demografie-Tool können Sie in der Größe anpassen und kostenlos auf Ihrer Website einbetten.
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Das Demografie-Tool wagt einen Ausblick in die Zukunft und zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Deutschland im Jahr 2030 aussehen könnte. Der demografische Wandel erfasst alle Sektoren der Wirtschaft: etwa Gesundheit, Erziehung, Wirtschaft und Recht sowie MINT (also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). In dem Tool kommentiert ein Arzt den Zustand im Krankenhaus, eine Lehrerin die Bedingungen in der Grundschule, ein Anwalt die Entwicklung seiner Kanzlei und eine Technikerin die Lage ihrer Fabrik.

Nun kommt der Nutzer ins Spiel: Er kann die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes verändern und so die Auswirkungen des demografischen Wandels mildern oder sogar verschärfen. Das Berufseinstiegsalter, das Rentenalter, der Anteil der Teilzeitbeschäftigten und die Zahl der Zuwanderer lassen sich in bestimmten Bandbreiten variieren. Wer geschickt an den Stellschrauben dreht, kann den prognostizierten Rückgang der Fachkräfte ausgleichen – wer die Menschen dagegen früh in Rente schickt und das Land gegenüber Zuwanderern abschottet, kann den Rückgang der Erwerbstätigenzahl sogar fast verdoppeln. Ein Blick in die Arbeitsstätten der Zukunft zeigt, was der Arzt, die Lehrerin, der Anwalt und die Technikerin von den Maßnahmen halten.

Zum Demografie-Tool

Ansprechpartner

Be careful with benchmarking in pension policy
IW-Nachricht, 17. März 2017

Pension Systems Be careful with benchmarking in pension policyArrow

The Eurogroup will look into the possibility of introducing benchmarking in pension policy. Most European pension systems face a similar demographic challenge. Yet, they differ in many aspects. If this is not taken into account, a benchmarking process is likely to fail its purpose. mehr

Beschäftigung und Qualifizierung von Flüchtlingen
IW-Trends, 17. März 2017

Regina Flake / Svenja Jambo / Sarah Pierenkemper / Paula Risius / Dirk Werner Beschäftigung und Qualifizierung von Flüchtlingen in UnternehmenArrow

Inzwischen hat fast jedes sechste Unternehmen Erfahrung mit der Integration von Geflüchteten gemacht. Mehr Informationen über Informations- und Unterstützungsangebote und ihren Nutzwert könnten auch Unternehmen ohne Erfahrung dazu motivieren, zukünftig Flüchtlinge zu beschäftigen. mehr

IW policy paper, 14. März 2017

Jochen Pimpertz Kosten der schwarz-roten Rentenpolitik – eine HeuristikArrow

Die Bundestagswahl 2017 wirft ihre Schatten voraus. Das kommt auch in den unterschiedlichen Argumenten zur gesetzlichen Rentenversicherung zum Ausdruck, die die Vertreter der verschiedenen Parteien und Interessengruppen derzeit in den Medien vortragen. Jochen Pimpertz hat drei aktuelle Fragen zur schwarz-roten Rentenpolitik aufgegriffen. mehr