Christliche Kirchen Image
Erfurter Domberg Quelle: twoandonebuilding – Fotolia

Denn die Botschaft am Ende des Papiers ist eindeutig: „Die Marktwirtschaft hat sich als das bestmögliche System herausgestellt, um unter den notorischen Knappheitsbedingungen des irdischen Lebens den Bereich der materiellen Bedarfsdeckung zu organisieren.“

Zu Recht verweisen die Kirchen aber auch darauf, dass die Marktwirtschaft diese Aufgabe nur in unvollkommener Weise erfüllt und der Markt eine Rahmenordnung braucht. Insbesondere die Argumentation, dass Verantwortungen auf der Ordnungs-, Unternehmens- und Individualebene klar zugeordnet werden müssen, bietet solide Grundlagen für den weiteren Diskurs.

Die Forschungsgruppe „Markt und Staat“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) beteiligt sich gern an entsprechenden Diskussionen – beispielsweise zum Thema Mitverantwortung der Unternehmen oder zur Frage, wie Gewinn und Gewissen vereinbart werden können.

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23. Mai 2017

Interview mit Peter Bofinger und Michael Grömling Wie sinnvoll ist aktive Konjunkturpolitik?Arrow

Mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 vollzog Deutschland einen radikalen Kurswechsel: Der Staat strebte nun eine aktive Konjunktur- und Wachstumspolitik an. Der iwd hat zwei Experten gefragt, was sie heute von diesem Kurswechsel halten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats (SVR) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, sowie Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln. mehr auf iwd.de