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Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Erhebliche Mehrausgaben gibt es zum Beispiel beim Kurzarbeitergeld. Im Februar rechnete man noch mit Ausgaben von 1,54 Milliarden Euro für das gesamte Jahr 2009. Davon waren bis Ende Juni aber schon fast 1,2 Milliarden Euro verbraucht. Für die Erstattungen der Beiträge zur Sozialversicherung der Kurzarbeiter kalkulierte man 556 Millionen ein. Zur Jahresmitte waren davon schon 80 Prozent ausgegeben.

Da die Rücklage 2010 nahezu verbraucht ist und in Erwartung einer weiteren Verschlechterung der Arbeitsmarktlage sogar noch höhere Defizite drohen, muss die Bundesagentur für Arbeit im nächsten Jahr voraussichtlich auf die gesetzlich vorgesehenen zinslosen Darlehen des Bundes zurückgreifen. Wann diese zurückgezahlt werden müssen, ist nicht eindeutig festgelegt.

7. April 2017

Arbeitsmarkt Die Reform des Arbeitslosengelds hat sich bewährtArrow

SPD-Politiker plädieren dafür, das Arbeitslosengeld I unter bestimmten Voraussetzungen länger als bisher zu gewähren. Dabei hat die Kürzung der maximalen Bezugsdauer im Zuge der Hartz-Reformen dazu beigetragen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. Die Argumente für die restriktivere Regelung gelten nach wie vor. mehr auf iwd.de

Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten
Gastbeitrag, 5. April 2017

Michael Hüther auf Tagesspiegel Causa Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten Arrow

Kanzlerkandidat Schulz will die Fehler der Agenda 2010 korrigieren. Die Legitimation hierfür zieht er aus einem Einzelschicksal und nicht aus handfesten Beweisen. Mit solchen Vorgehen verlässt Politik trittsicher den Boden der Fakten, schreibt Michael Hüther in einem Debattenbeitrag auf causa.tagesspiegel.de. mehr

Interview, 13. März 2017

Holger Schäfer auf MDR Online „Fehlanreize verfestigen Arbeitslosigkeit”Arrow

Die SPD will mehr Arbeitslosen länger ALG I zahlen. Zugleich plant sie einen Rechtsanspruch auf Qualifizierung. Für ALG-II-Empfänger soll das Schonvermögen verdoppelt werden. Der Wirtschaftswissenschaftler Holger Schäfer von Institut der deutschen Wirtschaft Köln sieht die Pläne kritisch. Er warnt, Alimentierung verfestige Arbeitslosigkeit. Außerdem rechnet er mit höheren Kosten als von der SPD veranschlagt. mehr