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Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Erhebliche Mehrausgaben gibt es zum Beispiel beim Kurzarbeitergeld. Im Februar rechnete man noch mit Ausgaben von 1,54 Milliarden Euro für das gesamte Jahr 2009. Davon waren bis Ende Juni aber schon fast 1,2 Milliarden Euro verbraucht. Für die Erstattungen der Beiträge zur Sozialversicherung der Kurzarbeiter kalkulierte man 556 Millionen ein. Zur Jahresmitte waren davon schon 80 Prozent ausgegeben.

Da die Rücklage 2010 nahezu verbraucht ist und in Erwartung einer weiteren Verschlechterung der Arbeitsmarktlage sogar noch höhere Defizite drohen, muss die Bundesagentur für Arbeit im nächsten Jahr voraussichtlich auf die gesetzlich vorgesehenen zinslosen Darlehen des Bundes zurückgreifen. Wann diese zurückgezahlt werden müssen, ist nicht eindeutig festgelegt.

Pro und Contra Agenda 2010
Gastbeitrag, 7. September 2017

Michael Hüther und Gustav Horn auf chemie-arbeitgeber.de Pro und Contra Agenda 2010Arrow

Die Parteien diskutieren über Sinn und Nutzen der Arbeitsmarktreformen unter Gerhard Schröder. Die Chemie-Arbeitgeber haben IW-Direktor Michael Hüther und Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, um ihre Meinung zur folgenden Frage gebeten: Hat die Agenda 2010 die deutsche Wirtschaft besser und wettbewerbsfähiger gemacht? mehr

7. April 2017

Arbeitsmarkt Die Reform des Arbeitslosengelds hat sich bewährtArrow

SPD-Politiker plädieren dafür, das Arbeitslosengeld I unter bestimmten Voraussetzungen länger als bisher zu gewähren. Dabei hat die Kürzung der maximalen Bezugsdauer im Zuge der Hartz-Reformen dazu beigetragen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. Die Argumente für die restriktivere Regelung gelten nach wie vor. mehr auf iwd.de

Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten
Gastbeitrag, 5. April 2017

Michael Hüther auf Tagesspiegel Causa Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten Arrow

Kanzlerkandidat Schulz will die Fehler der Agenda 2010 korrigieren. Die Legitimation hierfür zieht er aus einem Einzelschicksal und nicht aus handfesten Beweisen. Mit solchen Vorgehen verlässt Politik trittsicher den Boden der Fakten, schreibt Michael Hüther in einem Debattenbeitrag auf causa.tagesspiegel.de. mehr