Sparen nicht verteufeln Image
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Der private Verbrauch ist jedoch nur ein Teil der Binnennachfrage. Es macht daher keinen Sinn zwischen gutem Konsum und schlechten Ersparnissen zu unterscheiden. Jeder Ökonom lernt schon im ersten Semester: Ersparnisse gehen nicht verloren, sondern fließen z.B. als Kredite in den Wirtschaftskreislauf zurück. Die Folge: Ist mehr angelegtes Geld vorhanden, haben es die Unternehmen leichter, ihre Investitionen – die ja auch Teil der Binnennachfrage sind – (fremd) zu finanzieren.

Aber auch, was die Grundannahmen angeht, steht die DIW-Argumentation auf tönernen Füßen. Zwar sind die Einkommen der obersten 10 Prozent laut Sozio-oekonomischem Panel (SOEP) zwischen 2004 und 2008 etwas stärker gestiegen als die des einkommensschwächsten Zehntels der Bevölkerung. Nimmt man aber andere Zeiträume, sieht es schon ganz anders aus: Vergleicht man den Zeitraum 2005 bis 2008, ergibt sich für das unterste Zehntel der Einkommensskala sogar ein stärkerer Zuwachs als für das Zehntel der Topverdiener. Auch andere Ungleichheitsindikatoren zeigen nach DIW-Berechnungen an, dass die Einkommen seit 2005 nicht mehr weiter auseinander gedriftet sind.

Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen
Gastbeitrag, 22. Mai 2017

Markus Demary auf wallstreet-online.de Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen Arrow

Die Experten von Banken und Versicherungen erwarten, dass die Zinsen im kommenden Quartal weiter steigen. Zugleich rechnen sie mit einem höheren Ölpreis und einem schwächeren Euro. Das geht aus dem ersten IW Financial Expert Survey des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor. Er führt den früheren Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fort. mehr

IW-Report
IW-Report, 19. Mai 2017

Markus Demary IW Financial Expert Survey – 2. Quartal 2017Arrow

Das IW Köln hat im 2. Quartal 2017 den Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) übernommen. Dieses führte seit Anfang 2001 quartalsweise diese Umfrage unter Finanzmarktexperten mit dem Ziel durch, der Öffentlichkeit einen Überblick über die Prognosen der Banken und deren Prognosegüte zu geben. Der Prognosetest heißt nun IW Financial Expert Survey. mehr

Erster IW Financial Expert Survey
IW-Pressemitteilung, 19. Mai 2017

Markus Demary Finanzmarktprognose: Erster IW Financial Expert SurveyArrow

Die Experten von Banken und Versicherungen erwarten, dass die Zinsen im kommenden Quartal weiter steigen. Zugleich rechnen sie mit einem höheren Ölpreis und einem schwächeren Euro. Das geht aus dem ersten IW Financial Expert Survey des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Er führt den früheren Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fort. mehr