Sparen nicht verteufeln Image
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Der private Verbrauch ist jedoch nur ein Teil der Binnennachfrage. Es macht daher keinen Sinn zwischen gutem Konsum und schlechten Ersparnissen zu unterscheiden. Jeder Ökonom lernt schon im ersten Semester: Ersparnisse gehen nicht verloren, sondern fließen z.B. als Kredite in den Wirtschaftskreislauf zurück. Die Folge: Ist mehr angelegtes Geld vorhanden, haben es die Unternehmen leichter, ihre Investitionen – die ja auch Teil der Binnennachfrage sind – (fremd) zu finanzieren.

Aber auch, was die Grundannahmen angeht, steht die DIW-Argumentation auf tönernen Füßen. Zwar sind die Einkommen der obersten 10 Prozent laut Sozio-oekonomischem Panel (SOEP) zwischen 2004 und 2008 etwas stärker gestiegen als die des einkommensschwächsten Zehntels der Bevölkerung. Nimmt man aber andere Zeiträume, sieht es schon ganz anders aus: Vergleicht man den Zeitraum 2005 bis 2008, ergibt sich für das unterste Zehntel der Einkommensskala sogar ein stärkerer Zuwachs als für das Zehntel der Topverdiener. Auch andere Ungleichheitsindikatoren zeigen nach DIW-Berechnungen an, dass die Einkommen seit 2005 nicht mehr weiter auseinander gedriftet sind.

„Armut ist nicht in Ordnung – im reichen Land”
Interview, 27. Juli 2017

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Aber wie wird es gerechter, das Land? Im Interview mit dem Evangelischen Magazin Chrismon schlagen der Diakoniechef Ulrich Lilie und der Wirtschaftsforscher Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln unterschiedliche Wege vor. mehr

IW-Report, 21. Juli 2017

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Die Prognostiker von Banken und Versicherungen rechnen mit höheren Zinsen, steigenden Aktienkursen, einer Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und steigenden Ölpreisen. Das zeigt der IW Financial Expert Survey für das 3. Quartal 2017. mehr

An Evaluation of  Sovereign-backed Securities (SBSs)
IW policy paper, 28. Juni 2017

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The EU Commission proposes establishing Sovereign-Backed Securities (SBSs) as a class of safe assets for the euro area. SBSs are generated by an issuing agency that would purchase a large diversified portfolio of national sovereign bonds, and finance the purchases by issuing (at least) two types of structured bonds: a risk-free senior SBSs tranche and a risky junior SBSs tranche. mehr