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Eine bessere Bildung beginnt bereits im frühen Kindesalter – zusätzliche Investitionen in Kita und andere Betreuungen sind daher sinnvoll. Später wären auch zusätzliche Studienplätze vonnöten – denn Jugendliche mit besserer Schulbildung wollen und können häufiger studieren. All diese Maßnahmen könnten schon in fünf Jahren realisiert sein und würden den Staat rund 7 Milliarden Euro kosten. Bei der Finanzierung hilft dem Staat der demografische Wandel: Weniger Kinder bedeuten weniger Kindergeldzahlungen und weniger Schüler im Bildungssystem. Dazu sollte der Staat flächendeckend Studiengebühren einführen. Die Ausgaben des Staates bekommt dieser in Zukunft verzinst wieder zurück in die öffentliche Kasse: Der hoch qualifizierte Nachwuchs kurbelt das Wirtschaftswachstum an und der Fiskus nimmt mehr Steuern ein.

Bildungsinvestitionen der Wirtschaft 2015
Gutachten, 13. März 2017

Bildungsinvestitionen der Wirtschaft 2015Arrow

Die Verzahnung von beruflicher Praxis und akademischer Bildung ist ein Hauptanliegen der Unternehmen. Diese haben ihre Ausgaben für die akademische Bildung noch stärker gesteigert als ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. mehr

IW-Nachricht, 26. Januar 2017

Auslandsstudium Eine europäische ErfolgsstoryArrow

Dank Bologna und Erasmus hat sich die Zahl der deutschen Studierenden im Ausland seit den 1990er Jahren mehr als verdreifacht, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt. Das Auslandsstudium verbessert die Jobchancen und stärkt das Interesse für Europa. Der Brexit stellt diesen Austausch jedoch teilweise in Frage. mehr

30. Dezember 2016

Kinderbetreuung Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer rund 228.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, sind die Gesetzespläne des Bundes ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de