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Der aktuelle Bildungsfinanzbericht zeigt, dass im Jahr 2006 insgesamt 8,5 Prozent des BIP für Bildung und Forschung ausgegeben wurden. Auf den Bildungsbereich entfielen 6,2 Prozent des BIP – 144,8 Milliarden Euro. Aufgrund des Rückgangs der Wirtschaftsleistung und der verschiedenen Ausgabenprogramme dürfte der Ausgabenanteil am BIP in diesem Jahr deutlich höher sein und knapp unter 7 Prozent liegen. Dennoch müssten nach 2010 jährlich Mittel im zweistelligen Milliarden-Bereich ausgegeben werden, um das gesteckte 10-Prozent-Ziel zu erreichen.

Dieses Geld sollte der Staat langfristig einsetzen, um den Fachkräftemangel einzudämmen. Investiert die öffentliche Hand beispielsweise jährlich knapp 10 Milliarden Euro in eine bessere frühkindliche Förderung, das heißt in zusätzliche Kita-Plätze, besser qualifiziertes Personal sowie in zusätzliche Ganztagsschulen und Extra-Kapazitäten an den Hochschulen, so nimmt nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln langfristig das Wirtschaftswachstum um jährlich 0,1 Prozentpunkte zu. Mit dem BIP klettern auch die Einnahmen aus Steuern und Sozialversicherungen. Jeder eingesetzte Euro rentiert sich so bis zum Jahr 2030 mit rund 8 Prozent.

IW-Kurzbericht, 23. August 2017

Christiane Konegen-Grenier / Mathias Winde Globale Unternehmen bevorzugen regionale BildungsinvestitionenArrow

Global agierende Unternehmen fördern in erster Linie Studierende und Hochschulen in ihrer Region. Weiter entfernte oder ausländische Hochschulen werden bei den Investitionen seltener berücksichtigt. Denn auch im digitalisierten Zeitalter ist der persönliche Kontakt für Unternehmen ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Kooperation mit der Wissenschaft. mehr

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

IW-Studie Wie Deutschland der Demografie trotzen kannArrow

Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr

IW-Trends, 18. Mai 2017

IW-Forschungsgruppe Konjunktur IW-Konjunkturprognose Frühjahr 2017Arrow

Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter auf Expansionskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2017 um gut 1 ½ Prozent und im Jahr 2018 um 1 ¾ Prozent zulegen. Dabei bremst in diesem Jahr die geringere Anzahl an Arbeitstagen die gesamtwirtschaftliche Leistung. mehr