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Deutschland hat im internationalen Vergleich ein hohes Bildungsniveau. Bei der Kritik an mangelndem Bildungsaufstieg und zu geringen Akademikerquoten berücksichtigt die OECD nicht, dass viele junge Menschen hierzulande durch eine Ausbildung hohe Kompetenzen aufbauen können und daher auch viele Nichtakademiker zu den sehr gut Qualifizierten zählen. Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt zudem, dass innovierende Unternehmen in Deutschland genau auch auf diese Menschen setzen und sie genauso wichtig wie Akademiker sind.

Zwar ist es richtig, dass in Deutschland noch mehr junge Leute studieren sollten, schließlich werden Ingenieure, Ärzte und Co, oft händeringend gesucht. Doch auch in Berufen mit einem Abschluss der beruflichen Bildung ist gutes Personal schon rar. Und der demografische Wandel wird dazu führen, dass der jährliche Ersatzbedarf an Personen mit einer abgeschlossenen Lehre und einem Fachschulabschluss von aktuell rund 570.000 auf über 700.000 am Ende des Jahrzehnts steigen wird.

Fragenkatalog mit Antworten

Christiane Konegen-Grenier / Axel Plünnecke: Demografische Entwicklung und Fachkräftequalifizierung
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Ansprechpartner

Ausbildungsplätze
IW-Nachricht, 2. November 2017

Regina Flake Ausbildungsplätze: Chancen nutzenArrow

Rein rechnerisch ist der Ausbildungsmarkt laut Bundesagentur für Arbeit (BA) sehr ausgeglichen: 549.800 Berufsausbildungsstellen standen 547.800 Bewerber gegenüber. Dennoch bleiben viele Stellen unbesetzt, gleichzeitig finden junge Menschen keinen Ausbildungsplatz. Schulen und Unternehmen müssen handeln. mehr

Gutachten, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Ausbildung oder Studium? Arrow

Unternehmen können immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies birgt die Gefahr, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen mittelfristig ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren, was gravierende Auswirkungen auf die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt hätte. mehr

IW-Trends, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder StudiumArrow

Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. mehr