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Deutschland darf sich jedoch nicht auf seiner im internationalen Vergleich geringen Bildungsarmut ausruhen. So wird beispielsweise der demografische Wandel in den kommenden Jahren zu erheblichen Engpässen an Fachkräften führen. Insbesondere der Ingenieurmangel wird in den nächsten zehn bis 20 Jahren erheblich zunehmen – was die innovative Unternehmen in Schwierigkeiten bringt, da sie ohne ausreichend kluge Köpfe nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Daher ist es wichtig, den Weg zur Hochschule auch für Fachkräfte weiter zu öffnen. Doch selbst hier zeichnen sich Engpässe ab: In den kommenden zehn Jahren werden rund 6,5 Millionen Personen mit abgeschlossener Lehre das Rentenalter erreichen; zwischen 2020 und 2030 werden es schon mehr als 8,4 Millionen. Die nachrückenden Generationen sind deutlich kleiner – der Fachkräftemangel wird folglich auch bei Facharbeitern deutlich zunehmen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma wären eine verstärkte frühkindliche Förderung sowie eine bessere Integrationspolitik.

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Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer gut 293.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, ist das neue Investitionsprogramm des Bundes zur Kita-Finanzierung ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

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Schon seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen Trend zu höheren Bildungsabschlüssen. Durch die Flüchtlingsmigration steigt zwar derzeit der Anteil der Geringqualifizierten, doch in den kommenden Jahren dürften viele Flüchtlingskinder ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern erreichen. mehr auf iwd.de