Bierkonsum Image
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In einem Punkt hat der Osten auf jeden Fall eine Spitzenposition erobert: Der Bierabsatz lag dort im Jahr 2010 mit 131 Litern pro Kopf deutlich vor dem westdeutschen Konsum von unter 118 Litern. Platz 1 gebührte Sachsen mit 197 Litern je Einwohner, auf dem zweiten Rang befinden sich Mecklenburger und Vorpommern mit 176 Litern noch vor den sonst so erfolgsverwöhnten Bayern. Diese vernichteten trotz ausgeprägter Biergartenkultur nur 172 Liter des Gebräus.

Sehr wenig trinken dagegen die Berliner und Brandenburger mit einem Pro-Kopf-Absatz von nur 69 Litern. Das Schlusslicht ist Hessen: Weniger als 50 Liter Bierverbrauch lassen sich vermutlich mit der regionalen Präferenz für Äppelwoi zumindest in der Südhälfte des Landes erklären. Auch die Badener und Württemberger sind dem Gerstensaft weniger zugetan, da im Südwesten das Viertele Wein höher geschätzt wird als im Norden oder bei den bayerischen Nachbarn.

3. März 2017

Ernährung Große Fische, kleine FischeArrow

Ein- bis zweimal pro Woche sollte eine Fischmahlzeit auf dem Tisch stehen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Tatsächlich essen die Deutschen aber weniger Fisch, als sie sollten: Männer verzehren durchschnittlich 105 Gramm Fisch und Krustentiere wöchentlich, Frauen kommen auf rund 90 Gramm. Die von der DGE empfohlene Menge liegt jedoch doppelt so hoch. Kein Wunder also, dass die Bundesrepublik Deutschland im Fischranking der 28 EU-Länder nur Platz 22 belegt. mehr auf iwd.de

In der kreativen Nische kommt Bio-Essen auf den Tisch
IW-Kurzbericht, 15. Februar 2017

Adriana Neligan / Theresa Eyerund In der kreativen Nische kommt Bio-Essen auf den TischArrow

Obwohl der Appetit nach Bioprodukten in Deutschland stetig wächst, ist die Bio-Lebensmittelbranche weiterhin eine Marktnische. Zwar greifen in allen gesellschaftlichen Milieus Menschen mittlerweile zu Bioprodukten. Wahre Bio-Fans – die überwiegend bis ausschließlich so einkaufen – finden sich aber vor allem in kritisch-kreativen Milieus. mehr

15. Februar 2017

Biolebensmittel Intellektuelle essen gesünderArrow

Es ist längst nicht nur ein gut gefülltes Bankkonto, das die Bundesbürger zu ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln greifen lässt. Auch die Lebenseinstellung, das Bildungsniveau und das Alter beeinflussen das Einkaufs- und Ernährungsverhalten, wie eine IW-Auswertung zeigt. mehr auf iwd.de