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Da die Finanzkrise die Wirtschaftsschwäche verursacht hat, scheint es nur logisch, den Verursacher an den Kosten des Konjunktureinbruchs zu beteiligen. Politisch geht diese Rechnung vielleicht auf, aber wirtschaftlich ist es unklug, die Banken für die Fehler in der Vergangenheit zu bestrafen, wenn man ihnen dadurch die Möglichkeit nimmt, aus den Erträgen Eigenkapital aufzubauen. Letzteres benötigen sie dringend, denn andernfalls droht eine Kreditklemme. Zudem muss das Finanzsystem robuster werden, und auch für diesen Zweck brauchen die Banken mehr Eigenkapital.

Wenn sich die Politik trotz der Bedenken für eine Bankenabgabe entscheidet, dann sollte diese zur Seite gelegt werden und als Rücklage für zukünftige Krisen dienen. Zudem muss die Abgabe risikoadäquat sein, so dass die Banken, die für die Gesamtwirtschaft im Falle der Krise eine Bedrohung darstellen, auch mehr einzahlen. Das würde den Anreiz reduzieren, Risiken auf Kosten der Gesellschaft einzugehen.

Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen
Gastbeitrag, 22. Mai 2017

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IW-Report
IW-Report, 19. Mai 2017

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Das IW Köln hat im 2. Quartal 2017 den Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) übernommen. Dieses führte seit Anfang 2001 quartalsweise diese Umfrage unter Finanzmarktexperten mit dem Ziel durch, der Öffentlichkeit einen Überblick über die Prognosen der Banken und deren Prognosegüte zu geben. Der Prognosetest heißt nun IW Financial Expert Survey. mehr

Erster IW Financial Expert Survey
IW-Pressemitteilung, 19. Mai 2017

Markus Demary Finanzmarktprognose: Erster IW Financial Expert SurveyArrow

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