Bafög-Erhöhung Image
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Von den rund 2 Millionen Studenten beziehen lediglich 3 Prozent mehr als 600 Euro Bafög, die Hälfte davon als zinslosen Kredit. Die Lebenshaltungskosten liegen allerdings bei rund 750 Euro. Hier klafft eine Lücke, die zu finanzieren ist. Überdies bekommt die große Mehrheit von 72 Prozent gar kein Bafög und ist damit auf die Eltern oder einen Nebenjob angewiesen. Diese Situation könnte man durch Studienkredite verbessern. Doch diese sind aufgrund der variablen Zinsen teuer. Eine Ausnahme ist der Bildungskredit mit konstant niedrigen Zinsen, weil der Bund das Ausfallrisiko übernimmt. Allerdings ist die Gesamtsumme auf 7.200 Euro pro Kopf und das gesamte Studium begrenzt. Wenn hier etwas draufgesattelt würde, könnte das Budget der Studenten um mehr als 22 Euro erhöht werden.

12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de

Pressemitteilung, 11. April 2017

Studentenwohnungen Deutschland baut zu wenig – und falschArrow

Für Studenten wird es in Deutschland immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das zeigt der Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Deutschen Real Estate Funds (DREF) in Kooperation mit ImmobilienScout24. Die Mieten steigen rasant, weil zu wenige passende Wohnungen gebaut werden. mehr

5. April 2017

Bildung Der Trend geht zum AkademikerArrow

Schon seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen Trend zu höheren Bildungsabschlüssen. Durch die Flüchtlingsmigration steigt zwar derzeit der Anteil der Geringqualifizierten, doch in den kommenden Jahren dürften viele Flüchtlingskinder ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern erreichen. mehr auf iwd.de