Bachelor-Absolventen auf dem Arbeitsmarkt Image
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Neuere Untersuchungen bestätigen, dass der neue Abschluss gut in der Praxis angekommen ist. Unterschiede zeigen sich auf dem Gehaltszettel und in der Befristung. Dies hängt aber eher mit der Fachrichtung zusammen als mit dem Abschluss selbst. Gute Karten haben zum Beispiel Bachelor-Ingenieure von der Uni: Sie finden sogar schneller und häufiger eine adäquate, unbefristete Vollzeitstelle als ihre Masterkollegen und verdienen dabei lediglich 5 Prozent weniger.

Dass den Jungingenieuren mit Bachelor-Abschluss auf dem Arbeitsmarkt die Türen offen stehen, bestätigt auch eine aktuelle Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Vereins deutscher Ingenieure: Die befragten 1.753 Unternehmen bescheinigen den Bachelors und Master die gleiche Praxistauglichkeit in sämtlichen betrieblichen Einsatzfeldern - mit Ausnahme der Forschung. Hier ziehen die Personaler eher den Master oder promovierte Ingenieure vor.

Was letztlich für die Karriere zählt, ist die Bewährung im Unternehmen. Daher schrumpft auch die Gehaltslücke zwischen Bachelor, Master und Diplomer nach einigen Berufsjahren. So verdienen Uni-Bachelors nach drei bis fünf Jahren meist genauso viel wie Kollegen mit Uni-Diplom.

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