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Die größte Kompensation verspricht sich die Bundesagentur von einer besseren Ausschöpfung vorhandener Potenziale. So soll die Erwerbsbeteiligung der Älteren zunehmen oder die Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten ausgeweitet werden. Die zweite Säule besteht in einer besseren Qualifikation. Drittens wird eine arbeitsmarktorientierte Zuwanderung, zum Beispiel mit Hilfe der Einführung eines Punktesystems für sinnvoll gehalten. Letztlich sieht sich die Bundesagentur selbst in der Pflicht, den Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt voranzutreiben.

Es ist erfreulich, dass die Bundesagentur die Tragweite des Problems erkannt hat und sich selbst in ihrem strategischen Handeln darauf einrichten will. Zum Teil werden sogar konkrete Maßnahmen skizziert. Die Vorschläge der Bundesagentur gehen durchweg in die richtige Richtung, auch wenn an einigen Stellen das eigene Verhalten stärker hinterfragt werden könnte – zum Beispiel bei der Frage, welche Rolle die BA bei der Schaffung einer Willkommenskultur für qualifizierte Zuwanderer spielen will.

27. April 2017

Girls' Day „Lass es mich tun und ich werde es verstehen“Arrow

Heute ist Girls‘ Day. Inzwischen öffnen Unternehmen und Hochschulen schon zum 17. Mal ihre Pforten für den „Mädchen-Zukunftstag“. Ziel ist es, junge Frauen an technische und naturwissenschaftliche Berufe heranzuführen. Oliver Koppel, Bildungsökonom im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, hält den Girls‘ Day jedoch lediglich für einen ersten Schritt – erfolgversprechender seien zum Beispiel längerfristig angelegte Schülerkollegs. mehr auf iwd.de

IW-Pressemitteilung, 20. April 2017

Fachkräfteengpass Mangel ist die RegelArrow

Unternehmen finden hierzulande immer schwerer Fachkräfte: Deutschlandweit können Firmen bereits etwa jede zweite Stelle nur schwer besetzen. Dabei gibt es aber große regionale Unterschiede, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Unternehmen, Jugendliche und Arbeitslose müssen flexibler werden. mehr

Gutachten, 20. April 2017

Alexander Burstedde / Paula Risius Fachkräfteengpässe in UnternehmenArrow

Die vorliegende Studie gibt eine Übersicht über die regionale Verteilung von Fachkräfteengpässen in Deutschland. Sie analysiert die Fachkräftesituation in 1.296 Berufen und berücksichtigt dabei die Besonderheiten in 156 Regionen. Ein Kernergebnis ist, dass inzwischen die Hälfte aller Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben wird. mehr